﻿{"id":132,"date":"2006-09-14T01:28:44","date_gmt":"2006-09-14T00:28:44","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/sicherheit\/spam-urteil-rekordschadenersatz-f\u00fcr-microsoft-132.html"},"modified":"2006-09-14T01:28:44","modified_gmt":"2006-09-14T00:28:44","slug":"spam-urteil-rekordschadenersatz-f%c3%bcr-microsoft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/spam-urteil-rekordschadenersatz-f%c3%bcr-microsoft-p132.html","title":{"rendered":"Spam-Urteil &#8211; Rekordschadenersatz f\u00fcr Microsoft"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h3>Britischer Versender muss 66.500 Euro Strafe zahlen<\/h3>\n<p>In einem aufsehenerregenden Anti-Spam-Verfahren ist <a title=\"Zur amerikanischen Homepage von Microsoft\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.microsoft.com\/\">Microsoft<\/a> als Sieger vom Platz gegangen. Bei der Verurteilung eines britischen Spammers wurde dem Unternehmen dabei die Rekordsumme von 66.500 Euro an Schadenersatz zugesprochen. Das ist die h\u00f6chste jemals in Europa erteilte Strafe in einem derartigen Verfahren. Microsoft hat den Gerichtsspruch folglich als &#8222;gr\u00f6\u00dften Erfolg im Kampf gegen Spam in Europa&#8220; gefeiert. Die hohe Summe war allerdings nur zum Tragen gekommen, da sich Microsoft nicht auf das geltende britische Anti-Spam-Gesetz berief, sondern eine Verletzung der Nutzungsbedingungen von Hotmail einklagte.<!--more--><\/p>\n<p>Microsofts Vorgehensweise wird von Branchenexperten als geschickter legaler Schachzug bewertet. Da die herrschenden britischen Gesetze nur nach einer Verwarnung des Spammers schlagend werden und nur eine maximale H\u00f6chststrafe von 5.000 Pfund (7.400 Euro) vorsehen, schlug der Konzern den Umweg \u00fcber die Nutzungsbedingungen seines Hotmail-Dienstes ein. Dort hei\u00dft es unter anderem, dass Microsoft-Dienste nicht zum Versenden von Spam missbraucht werden d\u00fcrfen. Das Gericht gab Microsofts Argumentation Recht und verurteilte den Spammer zu der besagten Rekordstrafe.<\/p>\n<p>Die zahnlosen Anti-Spam-Gesetze in Europa sind Sicherheitsexperten schon seit l\u00e4ngerem ein Dorn im Auge. &#8222;Am Beispiel von Kanada und den USA sieht man, dass versch\u00e4rfte Gesetze und Strafen eine abschreckende Wirkung zeigen&#8220;, meint Spam-Experte Christoph Hardy von <a title=\"Zum Hersteller der Antiviren Software Sophos\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.sophos.de\/\">Sophos<\/a> gegen\u00fcber pressetext. Zwar g\u00e4be es, wie beispielsweise in \u00d6sterreich, vereinzelt nationale Bestrebungen, um gegen das Spam-Problem auf gesetzlicher Ebene vorzugehen. Um im Kampf gegen Spammer erfolgreich zu sein, m\u00fcssten die gesetzlichen Rahmenbedingungen aber europaweit koordiniert werden, ist Hardy \u00fcberzeugt (<a title=\"Zur Pressemeldung \u00fcber das Microsoft Spam-Urteil\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=060914034\">Microsoft<\/a>, London, 14.09.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>In einem aufsehenerregenden Anti-Spam-Verfahren ist Microsoft als Sieger vom Platz gegangen. Bei der Verurteilung eines britischen Spammers wurde dem Unternehmen dabei die Rekordsumme von 66.500 Euro an Schadenersatz zugesprochen. Das ist die h\u00f6chste jemals in Europa erteilte Strafe in einem derartigen Verfahren. Microsoft hat den Gerichtsspruch folglich als &#8222;gr\u00f6\u00dften Erfolg im Kampf gegen Spam in Europa&#8220; gefeiert. Die hohe Summe war allerdings nur zum Tragen gekommen, da sich Microsoft nicht auf das geltende britische Anti-Spam-Gesetz berief, sondern eine Verletzung der Nutzungsbedingungen von Hotmail einklagte &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=132"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=132"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=132"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}