﻿{"id":131,"date":"2007-01-16T01:28:43","date_gmt":"2007-01-16T00:28:43","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/sicherheit\/spamj\u00e4ger-sollen-11mio-dollar-schadenersatz-zahlen-131.html"},"modified":"2007-01-16T01:28:43","modified_gmt":"2007-01-16T00:28:43","slug":"spamj%c3%a4ger-sollen-11mio-dollar-schadenersatz-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/spamj%c3%a4ger-sollen-11mio-dollar-schadenersatz-zahlen-p131.html","title":{"rendered":"Spamj\u00e4ger sollen 11 Mio. Dollar Schadenersatz zahlen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Projekt Spamhaus von US-Gericht verurteilt<\/h2>\n<p>Ein US-Gericht hat das britische Anit-Spam-Projekt <a title=\"Zur Website des britischen AntiSpam Projekts Spamhaus\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.spamhaus.org\/\">Spamhaus<\/a> zu einer Schadenersatzzahlung von elf Mio. Dollar verurteilt. Das Bezirksgericht in Nord Illinois folgte mit dem Urteil dem Anliegen des Kl\u00e4gers David Linhardt. Das Gericht f\u00e4llte dieses S\u00e4umnisurteil, da Spamhaus nicht zum Prozess erschienen war. David Linhardt, Chef des Unternehmens <a title=\"Zur Homepage von E360insight\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.e360insight.com\/\">E360insight<\/a>, sieht sich in seiner Ansicht best\u00e4tigt. &#8222;Dieses Urteil best\u00e4tigt, dass Spamhaus.org eine fanatische Organisation ist, die in den Vereinigten Staaten unter eklatanter Missachtung des geltenden Rechts agiert&#8220;, schreibt Linhardt in einer Mail an das Branchenportal Cnet.<!--more--><\/p>\n<p>Spamhaus, mit Sitz in Gro\u00dfbritannien, gab sich zun\u00e4chst gelassen und gab bekannt, dass man das Urteil ignorieren werde. Ein in den USA erwirktes Urteil h\u00e4tte in Gro\u00dfbritannien keine G\u00fcltigkeit und k\u00f6nne daher nicht durchgesetzt werden, so Spamhaus in einer entsprechenden Erkl\u00e4rung. Spamhaus ist kein Unternehmen, sondern ein privates Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Spammern das Leben zu erschweren. Durch ein weltweites Netz von Spamj\u00e4gern sollen die Verbreiter von unerw\u00fcnschter digitaler Post aufgesp\u00fcrt werden. Geblockt werden jene IP-Adressen, \u00fcber die Spamnachrichten das Internet fluten. Jeder E-Mail-User, der seine Post von Spamhaus filtern l\u00e4sst, wird dann von dieser Post verschont.<\/p>\n<p>Problematisch kann sich die Situation f\u00fcr Unternehmen entwickeln, deren Gesch\u00e4ftsmodell auf dem Versand von E-Mails aufbaut. So geschehen bei Linhardt: \u00dcber seine Firma E360insight versendete der Gesch\u00e4ftsmann massenhaft Werbemails. Als er erkannte, dass Spamhaus seine E-Mails als Spam einstuft und diese rigoros blockt, reichte er Klage ein. Er bekam Recht und das Gericht erlie\u00df das strenge Verbot, den Mailverkehr von Linhardt zu behindern.<\/p>\n<p>\u00c4ndern wird sich im Spambereich nach dem Urteil wahrscheinlich nichts. Spamhaus hat klargestellt, dass man in Linhardt nach wie vor einen Spammer sieht und er deswegen auch auf der Blocklist bleiben wird. Er sei jedoch eingeladen, seine Klage vor ein britisches Gericht zu bringen. Da sich die britischen Gesetze klarer gegen Spam richten, w\u00fcrde man ein allf\u00e4lliges Urteil nur in England akzeptieren. &#8222;Wir arbeiten nach strengen Kriterien&#8220;, erkl\u00e4rte Steven Linford, Sprecher von Spamhaus, auf Anfrage von pressetext. Dass man unabsichtlich auf die Liste gelangen kann, weist er scharf zur\u00fcck (<a title=\"Zur Online Nachricht von pressetext.austria\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=060916010\">pressetext.austria<\/a>, Illinois\/London, 16.09.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Ein US-Gericht hat das britische Anit-Spam-Projekt Spamhaus zu einer Schadenersatzzahlung von elf Mio. Dollar verurteilt. Das Bezirksgericht in Nord Illinois folgte mit dem Urteil dem Anliegen des Kl\u00e4gers David Linhardt. Das Gericht f\u00e4llte dieses S\u00e4umnisurteil, da Spamhaus nicht zum Prozess erschienen war. 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