﻿{"id":1307,"date":"2009-06-28T21:13:23","date_gmt":"2009-06-28T19:13:23","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=1307"},"modified":"2009-07-22T22:24:03","modified_gmt":"2009-07-22T20:24:03","slug":"proteste-bei-twitter-%c3%bcber-outlook-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/ebusiness\/proteste-bei-twitter-%c3%bcber-outlook-2010-p1307.html","title":{"rendered":"Proteste bei Twitter \u00fcber Outlook 2010"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/ms-office-2010.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"228\" width=\"300\" alt=\"\" src=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/ms-office-2010-300x228.png\" title=\"ms-office-2010\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1308\" \/><\/a><strong>Darstellung von HTML-E-Mails sorgt f&uuml;r Irritationen <\/strong>Sydney (pte\/25.06.2009\/06:00) &#8211; Das Email Standards Project (ESP) http:\/\/www.email-standards.org hat eine Twitter-Kampagne lanciert, um gegen Microsofts Pl&auml;ne zur Darstellung von HTML-E-Mails in Outlook 2010 zu protestieren. Unter dem Motto &quot;Outlook&#8217;s broken &#8211; Let&#8217;s fix it&quot; http:\/\/fixoutlook.org werden User gebeten, Microsoft ihren Unmut kundzutun. Denn dem ESP zufolge hat sich Microsoft darauf eingeschossen, HTML-Nachrichten in Outlook mittels der Word-Engine zu gestalten und zu rendern, die es mit Webstandards nicht so genau nimmt. Dementsprechend schlecht w&uuml;rden in Outlook solche E-Mails dargestellt, die zwar mit zeitgem&auml;&szlig;en Methoden professionell gestaltet wurden, aber eben nicht in oder speziell f&uuml;r Outlook. Das ESP hat sich vor zwei Jahren als&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--> Reaktion auf Outlook 2007 formiert. Denn damals hat sich Microsoft entschieden, HTML-E-Mails nicht per Browser, sondern mittels der Word-Engine zu rendern. Schon zu diesem Anlass wurde herbe, aber erfolglose Kritik an Eigenheiten und Fehlern dieser Engine ge&uuml;bt. Seither jedoch h&auml;tten Gespr&auml;che mit Microsoft-Mitarbeitern die Hoffnung aufkommen lassen, dass es bei neuen Outlook-Versionen in dieser Hinsicht Bewegung geben werde, so das ESP. Beim Testen der aktuellsten Beta zu Outlook 2010 habe man jedoch festgestellt, dass diese in Sachen HTML-E-Mails eine ebenso schlechte Standards-Unterst&uuml;tzung biete wie der Vorg&auml;nger. Seitens Microsoft sei best&auml;tigt worden, dass man an der Word-Engine festh&auml;lt. &quot;Erste Tests deuten darauf hin, dass die HTML-Unterst&uuml;tzung der Word-Engine in keiner Weise verbessert wurde&quot;, wettert das ESP ferner.  Dev Balasubramanian, Outlook Product Manager bei Microsoft, habe dem ESP zufolge best&auml;tigt, dass man aus Gr&uuml;nden der Nutzerfreundlichkeit auf Word zum Erstellen von HTML-E-Mails in Outlook setzte und genau wisse, wo man dadurch aus Standards-Sicht stehe. Dass auch per Word-Engine gerendert werde, liege laut Balasubramanian teils am m&ouml;glichen Performanceverlust durch die Nutzung mehrerer HTML-Engines. &quot;Im Prinzip nutzt Microsoft die Word-Rendering-Engine, damit in Outlook erstellte E-Mails auch gleich aussieht, wenn sie von anderen Outlook-Nutzern angesehen werden&quot;, meint das ESP. Das f&uuml;hrt letztendlich dazu, dass mit anderen Programmen erstellte HTML-E-Mails teils v&ouml;llig falsch dargestellt werden &#8211; etwa, wenn bestimmte Elemente von Cascading Style Sheets f&uuml;rs Layout genutzt werden. Auch w&uuml;rden unter anderem Outlook-Kunden bestraft, die HTML-E-Mails an Nutzer anderer E-Mail-Anwendungen wie Apple Mail oder Thunderbird senden, so das ESP. Denn den jeweiligen Empf&auml;ngern w&uuml;rden somit f&uuml;r sie unlesbare E-Mail vorgesetzt. Das sei besonders kurzsichtig, wenn man den geringen Marktanteil von Outlook 2007 bedenke. Dieser lag laut CampaignMonitor http:\/\/www.campaignmonitor.com , einem Produkt des ESP-Mitbegr&uuml;nders FreshView http:\/\/www.freshview.com , im M&auml;rz 2009 bei unter sieben Prozent.  Die L&ouml;sung des Problems ist f&uuml;r das ESP offensichtlich. Es m&uuml;sse lediglich die Word-Engine so aktualisiert werden, dass sie Standards-basiertes HTML korrekt verarbeiten kann, um aller Probleme Herr zu werden. Noch ist Outlook 2010 etwa ein Jahr von der allgemeinen Verf&uuml;gbarkeit entfernt und Balasubramanian selbst habe um Feedback der breiten Nutzer-Basis gebeten. Daher hofft das ESP, dass die Twitter-Kampagne und der entstehende &ouml;ffentliche Druck ein Umdenken bei Microsoft bewirken k&ouml;nnte. Zumindest die Twitter-Community scheint hinter dieser Idee zu stehen. Die erste H&uuml;rde von 10.000 Protest-Tweets wurde laut Kampagnenwebseite bereits am Mittwochnachmittag genommen.<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Darstellung von HTML-E-Mails sorgt f&uuml;r Irritationen Sydney (pte\/25.06.2009\/06:00) &#8211; Das Email Standards Project (ESP) http:\/\/www.email-standards.org hat eine Twitter-Kampagne lanciert, um gegen Microsofts Pl&auml;ne zur Darstellung von HTML-E-Mails in Outlook 2010 zu protestieren. Unter dem Motto &quot;Outlook&#8217;s broken &#8211; Let&#8217;s fix it&quot; http:\/\/fixoutlook.org werden User gebeten, Microsoft ihren Unmut kundzutun. 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