﻿{"id":126,"date":"2006-09-21T01:16:35","date_gmt":"2006-09-21T00:16:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/technik\/aus-f\u00fcr-windows-in-m\u00fcnchen-126.html"},"modified":"2006-09-21T01:16:35","modified_gmt":"2006-09-21T00:16:35","slug":"aus-f%c3%bcr-windows-in-m%c3%bcnchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/aus-f%c3%bcr-windows-in-m%c3%bcnchen-p126.html","title":{"rendered":"Aus f\u00fcr Windows in M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h3>Linux-Umstellung ab dieser Woche Realit\u00e4t<\/h3>\n<p>Nach knapp einem Jahr Entwicklungszeit hat die Stadtverwaltung von M\u00fcnchen nun begonnen, auf Arbeitsumgebungen systematisch Microsoft Windows durch einen linuxbasierten Client (<a title=\"Weitere Informationen zum Linux-Umstieg\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.muenchen.de\/limux\">Stadt M\u00fcnchen<\/a>) zu ersetzen. An der vorangegangenen Testphase hatten sich unter anderem der Oberb\u00fcrgermeister Christian Ude sowie B\u00fcrgermeisterin Christine Strobl beteiligt. M\u00fcnchen plant bis zum vorl\u00e4ufigen Abschluss des Projekts im Jahr 2008 rund 80 Prozent der 14.000 Arbeitsplatzrechner auf den Open-Source-Client zu migrieren.<!--more--><\/p>\n<p>Mit der begonnenen Umstellung sollen nun auch die Anlaufschwierigkeiten vergessen sein, mit dem das Projekt seit seinem inoffiziellen Beginn im Jahr 2002 zu k\u00e4mpfen hatte. &#8222;Die grunds\u00e4tzlichen \u00dcberlegungen und die ersten \u00f6ffentlichen Berichte gehen zwar auf 2002\/2003 zur\u00fcck. Mit der tats\u00e4chlichen Entwicklung des Clients haben wir nach der Ausarbeitung und Begutachtung des Feinkonzepts allerdings erst Mitte 2005 begonnen&#8220;, relativiert Florian Schiessl, stellvertretender Leiter des Linux-Client-Teams der M\u00fcnchner Stadtverwaltung, die lange Vorlaufzeit. &#8222;Die weiche Migration \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum hinweg, war allerdings von Anfang an vorgesehen&#8220;, so Schiessl gegen\u00fcber pressetext.<\/p>\n<p>M\u00fcnchen z\u00e4hlt zusammen mit der Stadt Wien im deutschsprachigen Raum zu den Vorreitern, was den Umstieg auf Open-Source-L\u00f6sungen in der Stadtverwaltung betrifft. Erst k\u00fcrzlich hatte der IT-Beauftragte der Stadt Wien die Einf\u00fchrung von MS Office 2007 und Vista als willkommenen Anlass bezeichnet, um Windows-basierte Arbeitspl\u00e4tze auf Open-Source umzur\u00fcsten. &#8222;Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied der beiden St\u00e4dte besteht darin, dass in Wien das Rechenzentrum (MA 14) Entscheidungen f\u00fcr den IT-Einsatz in allen Abteilungen trifft, w\u00e4hrend in M\u00fcnchen zw\u00f6lf Referate selbstst\u00e4ndig f\u00fcr die eigene IT-Planung und den IT-Betrieb verantwortlich sind&#8220;, erkl\u00e4rt Schiessl. Die Einf\u00fchrung von Limux habe zudem auch den Nebeneffekt, dass IT-Prozesse zuk\u00fcnftig wirtschaftlicher gestaltet werden k\u00f6nnten, so der IT-Beauftragte.<\/p>\n<p>Technisch basiert der Basisclient vollst\u00e4ndig auf Open-Source-Software wie der freien Linux-Distribution Debian GNU\/Linux 3.1, der grafischen Benutzeroberfl\u00e4che KDE 3.5 und der Office-Suite OpenOffice.org 2. Im Hintergrund stellen das freie Softwareverteilungs- werkzeug FAI (Fully Automatic Installation) und das freie GOsa die webbasierte Verwaltbarkeit einer gro\u00dfen Anzahl von Client-Installationen sicher (<a title=\"Linux Umstieg in M\u00fcnchen ist Realit\u00e4t\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=060921031\">Stadt M\u00fcnchen<\/a>, M\u00fcnchen, 21.09.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Nach knapp einem Jahr Entwicklungszeit hat die Stadtverwaltung von M\u00fcnchen nun begonnen, auf Arbeitsumgebungen systematisch Microsoft Windows durch einen linuxbasierten Client (Stadt M\u00fcnchen) zu ersetzen. An der vorangegangenen Testphase hatten sich unter anderem der Oberb\u00fcrgermeister Christian Ude sowie B\u00fcrgermeisterin Christine Strobl beteiligt. M\u00fcnchen plant bis zum vorl\u00e4ufigen Abschluss des Projekts im Jahr 2008 rund 80 Prozent der 14.000 Arbeitsplatzrechner auf den Open-Source-Client zu migrieren &#8230;<\/p>\n\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=126"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/126\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=126"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=126"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/wallaby.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=126"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}