﻿{"id":125,"date":"2006-09-06T01:15:03","date_gmt":"2006-09-06T00:15:03","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/technik\/bitkom-datendienste-retten-deutsche-festnetztelefonie-125.html"},"modified":"2006-09-06T01:15:03","modified_gmt":"2006-09-06T00:15:03","slug":"bitkom-datendienste-retten-deutsche-festnetztelefonie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/bitkom-datendienste-retten-deutsche-festnetztelefonie-p125.html","title":{"rendered":"BITKOM &#8211; Datendienste retten deutsche Festnetztelefonie"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h3>Telekommunikationsmarkt w\u00e4chst langsamer &#8211; Preisverfall h\u00e4lt an<\/h3>\n<p>Der deutsche Telekommunikationsmarkt w\u00e4chst 2006 deutlich langsamer als bisher. Aufgrund des anhaltenden Preisverfalles vor allem im Mobilfunkbereich stieg das Umsatzwachstum nur um 0,5 Prozent auf 66,4 Mrd. Euro, im n\u00e4chsten Jahr soll das Wachstum mit minus 0,2 Prozent r\u00fcckl\u00e4ufig sein. Dies gab der Bundesverband f\u00fcr Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (<a target=\"_blank\" title=\"Zum Bundesverband f\u00fcr Informationswirtschaft Bitkom\" href=\"http:\/\/www.bitkom.org\/\">BITKOM<\/a>) bei der Pr\u00e4sentation der aktuellen Zahlen zum deutschen Informationstechnik- und Telekommunikationsmarkt (ITK) bekannt. W\u00e4hrend der Teilbereich Festnetztelefonie die gr\u00f6\u00dften Umsatzeinbu\u00dfen im Telekommunikationssektor hinnehmen musste (minus 4,5 Prozent), entwickelten sich die Datendienste im Festnetz zum Wachstumsmotor. Mit einem Plus von acht Prozent soll der Umsatz dieses Jahr bei 11,6 Mrd. Euro liegen. &#8222;Das klassische Festnetz, wie wir es von fr\u00fcher kennen, existiert heute nicht mehr. Die Grenzen zwischen Mobil-, Festnetz und Datendienstleistungen verschwimmen immer mehr&#8220;, so Sal. Oppenheim-Analyst Marcus Sander im Gespr\u00e4ch mit pressetext.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Rund ein Drittel aller privaten Haushalte in Deutschland haben derzeit einen schnellen Internetzugang. Aus unserer Sicht ist das immer noch viel zu wenig. Im internationalen Vergleich liegen wir abgeschlagen auf einem hinteren Platz&#8220;, so BITKOM-Pr\u00e4sident Willi Berchtold. Bis Ende des Jahres rechnet er mit 14 Mio. installierten Breitbandanschl\u00fcssen in ganz Deutschland. Ein schneller Internetzugang w\u00fcrde nicht nur die Verf\u00fcgbarkeit von Diensten im Internet erleichtern, sondern als Grundlage f\u00fcr neue Gesch\u00e4ftsmodelle auch die digitale Wirtschaft ankurbeln. Positiv sei, dass Kabelnetzbetreiber ihre Technologien st\u00e4ndig verbessern und den Zugang auch in l\u00e4ndlichen Gebieten ausweiten.<\/p>\n<p>Zwar k\u00f6nnte das Wachstum bei Datendiensten die Verluste im Festnetzbereich ausgleichen, die Festnetztelefonie entwickle sich jedoch deutlich negativ. Schuld ist nicht nur der versch\u00e4rfte Wettbewerb, sondern auch Substitutionseffekte, die durch g\u00fcnstige Mobilfunktarife entstehen &#8211; diese sanken innerhalb der vergangenen zw\u00f6lf Monate um 13 Prozent. Kunden telefonieren demnach vermehrt \u00fcber Mobiltelefone oder verwenden die g\u00fcnstigere Alternative Internettelefonie. &#8222;Wir gehen davon aus, dass der Festnetz-Anteil noch weiter zur\u00fcckgehen wird, diese Entwicklung wird zumindest bei den gro\u00dfen Anbietern auch nicht durch DSL-Angebote aufgefangen werden k\u00f6nnen&#8220;, erl\u00e4utert Sander. Kleinere Anbieter wie freenet w\u00fcrden dagegen durch diese Dienste Gewinne verbuchen k\u00f6nnen. Trotz der verringerten Gespr\u00e4chsgeb\u00fchren rechnen die BITKOM-Marktforscher 2006 im Mobilfunksektor mit einem Umsatzwachstum von zwei Prozent auf 24 Mrd. Euro. &#8222;Die Zahl der Mobilfunkanschl\u00fcsse hat zum ersten August die Marke von 82 Mio. geknackt. Damit ist dieser Markt aber noch nicht ausgereizt&#8220;, so Berchtold und spielt damit auf L\u00e4nder wie Italien oder Gro\u00dfbritannien an, wo die Zahl der Anschl\u00fcsse jene der Einwohner bereits weit \u00fcberschritten hat.<\/p>\n<p>Der gesamte deutsche ITK-Markt wird in diesem Jahr den Umsatz um 2,5 Prozent auf 146,4 Mrd. Euro steigern k\u00f6nnen. 2007 soll das Wachstum nur noch bei 1,6 Prozent liegen und sich demnach bei 148,8 Mrd. Euro liegen. Der Teilmarkt Telekommunikation stellt 45,4 Prozent des Gesamtmarktes dar, gr\u00f6\u00dftes Segment bleibt die Informationstechnik mit 47,7 Prozent, deren Umsatz bis Ende des Jahres um 2,5 Prozent auf 70 Mrd. Euro wachsen soll. Seit diesem Jahr wird auch der digitale Consumer Electronics-Markt in der Statistik ber\u00fccksichtigt. 2006 wird diesem ein anteiliges Marktvolumen von 6,9 Prozent zugeschrieben, das Umsatzwachstum soll bei zehn Mrd. Euro liegen (plus 17 Prozent), 2007 rechnet man mit einem Plus von f\u00fcnf Prozent.<\/p>\n<p>Berchtold fordert von politischer Seite eine Verringerung der Abgaben und Belastungen am ITK-Markt. Die geplante Erh\u00f6hung der Mehrwertsteuer um drei Prozent, die Einf\u00fchrung der Rundfunkgeb\u00fchren f\u00fcr Handys und PCs oder urheberrechtliche Abgaben bei Druckern und Computern w\u00fcrden die Entwicklung der Hightech-Branche behindern (<a title=\"Zur Pressemeldung von pressetext.deutschland \u00fcber Bitkom\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=060906004\">pressetext.deutschland<\/a>, Berlin, 06.09.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Der deutsche Telekommunikationsmarkt w\u00e4chst 2006 deutlich langsamer als bisher. Aufgrund des anhaltenden Preisverfalles vor allem im Mobilfunkbereich stieg das Umsatzwachstum nur um 0,5 Prozent auf 66,4 Mrd. 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