﻿{"id":1245,"date":"2009-06-19T12:29:42","date_gmt":"2009-06-19T10:29:42","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=1245"},"modified":"2009-12-10T11:24:08","modified_gmt":"2009-12-10T10:24:08","slug":"youtube-entpuppt-sich-als-goldesel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/marketing\/youtube-entpuppt-sich-als-goldesel-p1245.html","title":{"rendered":"YouTube entpuppt sich als Goldesel"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Strukturkosten werden bei weitem &uuml;bersch&auml;tzt<\/h2>\n<p>Googles Videotochter YouTube ist gar kein so gro&szlig;er Verlustbringer wie bislang weithin angenommen. Das Portal soll sogar dem &quot;Break Even&quot; nahe sein, ab dem es kostendeckend arbeitet, wie das IT-Beratungsunternehmen RampRate http:\/\/www.ramprate.com aufzeigt. &quot;Wir wissen &uuml;ber unsere Kostenposition Bescheid &#8211; sonst aber niemand&quot;, hei&szlig;t es von Google-CFO Patrick Pichette. Der bisher als weit erachtete Spagat zwischen Rentabilit&auml;t und Verlust der weltgr&ouml;&szlig;ten Videoplattform ist mittlerweile Gegenstand unz&auml;hliger Berichte, Analysen und Einsch&auml;tzungen. Nun verweist RampRate auf verschiedene Kostenfaktoren, die andere Berichte &uuml;bersehen h&auml;tten. So habe etwa ein Report der Credit Suisse Sparpotenziale bei Breitbandvertr&auml;gen, Peering Traffic oder g&uuml;nstigen Standorten von Rechenzentren nicht ber&uuml;cksichtigt. Damit seien YouTubes anfallende IT-Kosten bislang &quot;gewaltig &uuml;bersch&auml;tzt&quot; worden. Dem Google-Finanzchef zufolge ist&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->bei Analysen immer Vorsicht angebracht. &quot;Wenn Analysten Kostenmodelle kreieren, nutzen sie die markt&uuml;blichen Preise f&uuml;r <a href=\"http:\/\/wallaby.de\/service\/webhosting\/\" title=\"Shop-Hosting und Blog-Hosting\">Hosting<\/a>, Streaming, etc. Wir bauen jedoch alles von Grund auf&quot;, meint Pichette. In den vergangenen 18 Monaten habe YouTube eine kritische und spannende Phase der Legitimierung erreicht. Dass sich etwa die US-Regierung wie auch der Papst auf YouTube wiederf&auml;nden, demonstriere die St&auml;rke des Portals als Marke sowie als Institution. &quot;Wir arbeiten mit mehr und mehr Partnern zusammen, die mit uns unterschiedliche Gesch&auml;fts- und Werbemodelle realisieren&quot;, so Pichette gegen&uuml;ber pressetext. Diese Modelle sowie der von Premiumanbietern gelieferte professionelle Content und langformatige Inhalte w&uuml;rden eine &quot;hervorragende Gelegenheit&quot; f&uuml;r YouTube darstellen, um die Plattform auf das n&auml;chste Level zu heben. Der Credit-Suisse-Report geht allein in diesem Jahr von Verlusten in H&ouml;he von rund 470 Mio. Dollar durch YouTube aus. Diese seien wesentlich durch hohe IT-Infrastrukturkosten bedingt, die sich der Bank zufolge auf satte 711 Mio. Dollar belaufen sollen. Dem entgegen kommt RampRate in seinem Bericht &#8211; unter Einbeziehung der Sparfaktoren &#8211; nur auf IT-Kosten von 415 Mio. Dollar. Wie die New York Times berichtet, lassen sich die Rechenspiele zum Thema YouTube sogar bis in die Gewinnzone weiterf&uuml;hren. W&auml;hrend die Credit Suisse ein negatives Betriebsergebnis von minus 174 Mio. Dollar prognostiziert, geht etwa die Investmentbank Jefferies http:\/\/www.jefferies.com von Einnahmen &uuml;ber 500 Mio. Dollar aus. Stimmen die durch RampRate errechneten IT-Kosten, w&uuml;rde es YouTube somit knapp in die schwarzen Zahlen schaffen (Mountain View, pte\/17.06.2009\/13:55).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Strukturkosten werden bei weitem &uuml;bersch&auml;tzt Googles Videotochter YouTube ist gar kein so gro&szlig;er Verlustbringer wie bislang weithin angenommen. 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