﻿{"id":1230,"date":"2009-06-19T12:07:26","date_gmt":"2009-06-19T10:07:26","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=1230"},"modified":"2009-07-25T23:18:26","modified_gmt":"2009-07-25T21:18:26","slug":"experten-fordern-mehr-sicherheit-von-google","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/sicherheit\/experten-fordern-mehr-sicherheit-von-google-p1230.html","title":{"rendered":"Experten fordern mehr Sicherheit von Google"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/google-gmail-https.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"201\" alt=\"\" src=\"http:\/\/wallaby.at\/news\/wp-content\/uploads\/image\/google-gmail-https-300x201.jpg\" title=\"google-gmail-https\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1243\" \/><\/a><strong>Verbindungsprotokoll https soll standardm&auml;&szlig;ig genutzt werden <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Charlottesville\/Mountain View (pte\/17.06.2009\/13:52) &#8211; Eine Gruppe von 38 Experten aus den Bereichen Informatik, IT-Security und Datenschutzrecht hat in einem offenen Brief an Googles CEO Eric Schmidt http:\/\/www.cloudprivacy.net gefordert, dass Google bei seinem Webmail-Angebot, Google Docs und Google Calendar f&uuml;r besseren Schutz vor Spionageattacken sorgen soll. Dazu m&uuml;sse das sicherere Verbindungsprotokoll https standardm&auml;&szlig;ig immer genutzt werden. Seitens Google hei&szlig;t es dazu, dass man diese M&ouml;glichkeit speziell f&uuml;r den Webmail-Dienst bereits pr&uuml;fe. Dieses Angebot ist in Sachen https sogar ein Vorreiter, da User zumindest die Option haben, stets gesicherte Verbindungen zu nutzen und sich so vor Datendiebstahl zu sch&uuml;tzen. Bei vielen anderen Webdiensten gibt es nicht einmal das, so die Experten.<\/p>\n<p>Die Expertengruppe betont das Risiko, dass es aufgrund unsicherer&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--> Verbindungen bei Webservices zu Datendiebstahl oder anderen Manipulationen an Accounts kommen kann &#8211; etwa dem Versand unerw&uuml;nschter E-Mails. Als Schutzma&szlig;nahme k&ouml;nnen User bei Gmail zwar einstellen, dass sie immer sichere https-Verbindungen nutzen wollen. Allerdings sei das nicht bekannt genug und umst&auml;ndlich, so die Kritik. &quot;Wir wissen, dass sich https f&uuml;r viele Power-User bew&auml;hrt, die es bereits als Standard nutzen&quot;, erwidert Alma Whitten, Software Engineer, Security &amp; Privacy Teams, im Google Online Security Blog. Google wolle mittels einer kleinen Testgruppe unterschiedlicher Gmail-Nutzer feststellen, ob sichere Verbindungen als Standard wirklich praktikabel sind, oder die Performance unter bestimmten Umst&auml;nden zu sehr leidet. Falls sich https bei diesen Tests bew&auml;hrt, k&ouml;nnte es zum Standard f&uuml;r alle Gmail-User und in weiterer Folge auch bei Docs und Calendar werden.<\/p>\n<p>Die Expertengruppe betont in ihrem Brief, dass auch andere Webangebote wie Microsofts Hotmail, Yahoo Mail, Facebook und MySpace f&uuml;r &auml;hnliche Attacken anf&auml;llig sind wie Googles Dienste. &quot;Am schlimmsten ist, dass diese Unternehmen ihren Kunden keinen Schutz bieten&quot;, hei&szlig;t es. Eigentlich ist Google mit seinem derzeit optionalen Schutz bei Gmail also ein Vorreiter. &quot;Ich pers&ouml;nlich hoffe auch, dass diese Initiative breitere Auswirkungen nicht nur auf Google haben und weitere Briefe gar nicht erforderlich sein werden&quot;, meint dazu Bart Jacobs, Professor f&uuml;r Softwaresicherheit an der Radboud University http:\/\/www.ru.nl\/deutsch. Er ist einer der 38 Experten, zu denen unter anderem Wissenschaftler der britischen Universit&auml;ten Cambridge und Oxford, der US-Eliteuni Harvard sowie Mitarbeiter der Unternehmen AT&amp;T und British Telecom z&auml;hlen.  Dass es Nutzer geben k&ouml;nnte, die den Schutz durch https gar nicht wollen, darf nach Ansicht von Jacobs bei den &Uuml;berlegungen zum Thema keine all zu gro&szlig;e Rolle spielen. &quot;Wir haben uns als Gesellschaft darauf verst&auml;ndigt, dass es gut ist, bestimmte Standards zu haben&quot;, betont der IT-Security-Experte unter Verweis auf das Beispiel des Stra&szlig;enverkehrs. Im Web m&uuml;ssten geeignete Standards und Vorschriften erst entwickelt werden, sodass es mehr Dynamik und Platz f&uuml;r Initiativen wie den offenen Brief an Google g&auml;be. &quot;Man w&uuml;rde wohl Autofahrer nicht individuell &uuml;ber Sicherheit entscheiden lassen wollen. Und auch in diesem Fall w&auml;re ein allgemeiner Zugang vorzuziehen&quot;, sagt Jacobs. Sonst bliebe immer die Frage, ob alle andere User, mit denen er in Kontakt stehe, https nutzen. &quot;Aber ich verlasse mich darauf, dass sie meine Arbeit und Kommunikation sch&uuml;tzen &#8211; genau wie man sich beim Fahren auf die Sicherheitsgrad anderer verl&auml;sst&quot;, meint er abschlie&szlig;end.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: rgb(192, 192, 192);\">Quelle: pressetext.com<\/span><\/h5>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Verbindungsprotokoll https soll standardm&auml;&szlig;ig genutzt werden Charlottesville\/Mountain View (pte\/17.06.2009\/13:52) &#8211; Eine Gruppe von 38 Experten aus den Bereichen Informatik, IT-Security und Datenschutzrecht hat in einem offenen Brief an Googles CEO Eric Schmidt http:\/\/www.cloudprivacy.net gefordert, dass Google bei seinem Webmail-Angebot, Google Docs und Google Calendar f&uuml;r besseren Schutz vor Spionageattacken sorgen soll. 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