﻿{"id":123,"date":"2006-09-27T01:11:48","date_gmt":"2006-09-27T00:11:48","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/technik\/deutschland-hat-nachholbedarf-bei-breitbandkommunikation-123.html"},"modified":"2006-09-27T01:11:48","modified_gmt":"2006-09-27T00:11:48","slug":"deutschland-hat-nachholbedarf-bei-breitbandkommunikation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/deutschland-hat-nachholbedarf-bei-breitbandkommunikation-p123.html","title":{"rendered":"Deutschland hat Nachholbedarf bei Breitbandkommunikation"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Handy als multimediale Nebenstelle<\/h2>\n<p>Immer mehr Menschen arbeiten mobil. Das Marktforschungsunternehmen <a title=\"Zur deutschen Homepage des Marktforschungsinstituts IDC\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.idc.com\/germany\">IDC<\/a> prognostiziert, dass bis 2008 der Anteil mobil arbeitender Menschen in Europa bei rund 60 Prozent liegt. &#8222;Vor allem der klassische Vertriebs- oder Serviceau\u00dfendienst und das Management sind Gruppen, die mehr als ein Viertel der Arbeitszeit mobil sind. Andere Berufsgruppen, wie \u00c4rzte, Hotelpersonal, Lagerfacharbeiter oder EDV-Mitarbeiter, sind sehr h\u00e4ufig in ihrem Betrieb mobil t\u00e4tig, also in der Klinik, in der Produktionshalle oder im B\u00fcrogeb\u00e4ude. Die steigenden Mobilit\u00e4tsanforderungen stellen Firmen vor neue Herausforderungen, um betroffene Mitarbeitergruppen besser in die Kommunikationsabl\u00e4ufe einzubinden&#8220;, sagte Mehdi Schr\u00f6der, Vice President Enterprise Sales der <a title=\"Zur Website der deutschen Ericsson Niederlassung\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.ericsson.com\/de\">Ericsson Deutschland GmbH<\/a>, bei einem Pressegespr\u00e4ch in D\u00fcsseldorf. 95 Prozent der mobilen Mitarbeiter verf\u00fcgten \u00fcber mehr als zwei Telefone. Zudem nutze mehr als jeder zweite Mitarbeiter Handys am Schreibtisch: &#8222;Entsprechend hoch ist die Nachfrage der Unternehmen f\u00fcr technologische M\u00f6glichkeiten, ihre Mitarbeiter nur noch mit einem Endger\u00e4t auszustatten und die bestehenden TK-Anlagen zu veredeln \u00fcber das Thema Handy&#8220;, berichtete Schr\u00f6der.<!--more--><\/p>\n<p>Mit UMTS und den weiterentwickelten Standards HSDPA\/HSUPA werde mobiles Breitband zur Realit\u00e4t und erm\u00f6gliche erstmals eine quasistation\u00e4re Nutzung von weiterentwickelten Diensten \u00fcber mobile Breitbandendger\u00e4te. &#8222;Da interne Telefonie \u00fcber Handys schon jetzt sehr kosteng\u00fcnstig ist, sollten durch attraktive Flat Rate-Modelle auch verst\u00e4rkt Datendienste etabliert werden, die \u00fcber das Datenvolumen abgerechnet werden. \u00dcber leistungsf\u00e4hige Breitbandnetze k\u00f6nnen firmeninterne Informationen wie Kundendatenbank oder Warenwirtschaftssysteme auch mobil genutzt werden und Verbesserungen erzielt werden&#8220;, so Schr\u00f6der. Nachholbedarf sieht er in Deutschland beim Ausbau der Breitbandanschl\u00fcsse und der IP-Durchdringung.<\/p>\n<p>Hier setze Ericsson seine Marktkompetenz verst\u00e4rkt ein, um besonders die IP-Kommunikation bei Unternehmen voranzubringen: &#8222;Dabei muss die Diskussion vom reinen Kostenaspekt erweitert werden auf den Nutzen, den der Mitarbeiter hat. Entscheidend ist nicht, ob ich das gleiche wie vorher am Arbeitsplatz mache, nur dass das jetzt reibungslos \u00fcber IP l\u00e4uft. Entscheidend ist, dass ich mit dem One Phone-Konzept auf Basis modernster IP-Kommunikationsserver wie Ericsson MX-ONE, alles auch mobil machen kann. Egal, ob es die Funktionen der Telefonanlage sind, die ich vollst\u00e4ndig von unterwegs nutzen kann oder detaillierte Anwesenheitsinformationen oder der Zugriff auf Dokumente auf dem Firmenserver, mein Handy ist die multimediale Nebenstelle,&#8220; betonte Schr\u00f6der. Wichtig sei es, nicht abstrakt \u00fcber neue Technologien zu sprechen, wie es Ingenieure so gerne tun. &#8222;Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines gro\u00dfen Finanzdienstleisters besuchte mich im vergangenen Jahr unverbindlich zu einem Gespr\u00e4ch auf der CeBIT. Er bekam zwischendurch einen Anruf von seiner Sekret\u00e4rin mit der Mitteilung, dass sich einige Termine f\u00fcr den weiteren Tag verschoben haben. Ich habe ihn dann gefragt, ob er Push Mail kenne und ob er Outlook einsetze, was er bejahte. Aber die mobile Anwendung \u00fcber One Phone kannte er nicht. Quintessenz des Gespr\u00e4ches: der Finanzdienstleister stoppte die Ausschreibung f\u00fcr eine traditionelle TK-Anlage und es wurden Komponenten aufgenommen, die man vorher in dem Unternehmen gar nicht kannte, wie die GSM-Integration&#8220;, sagte Schr\u00f6der.<\/p>\n<p>Die sanfte Migration sieht er als Erfolgsrezept f\u00fcr die IP-Kommunikation. &#8222;Der komplette Wechsel von der klassischen Telefonanlage hin zur serverbasierten IP-Telefonie ist bisher in Deutschland die Ausnahme. Viele Anwender scheuen noch die Entscheidung f\u00fcr eine neue TK-Technologie. Ericsson will dieses Problem mit dem neuen System MX-ONE 3.0 l\u00f6sen. M\u00f6glich wird das durch die vollst\u00e4ndige Portierung der bew\u00e4hrten Ericsson Telefonanlage MD 110 auf eine Industriestandard-Architektur und das Betriebssystem Linux&#8220;, erl\u00e4uterte Schr\u00f6der (<a title=\"Zur original Pressemeldung auf pressetext.deutschland \u00fcber die Breitbandanbindung\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=060927021\">pressetext.deutschland<\/a>, D\u00fcsseldorf, 27.09.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Immer mehr Menschen arbeiten mobil. Das Marktforschungsunternehmen IDC prognostiziert, dass bis 2008 der Anteil mobil arbeitender Menschen in Europa bei rund 60 Prozent liegt. &#8222;Vor allem der klassische Vertriebs- oder Serviceau\u00dfendienst und das Management sind Gruppen, die mehr als ein Viertel der Arbeitszeit mobil sind. 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