﻿{"id":1218,"date":"2009-06-15T23:01:44","date_gmt":"2009-06-15T21:01:44","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=1218"},"modified":"2009-08-17T22:33:33","modified_gmt":"2009-08-17T20:33:33","slug":"kreditkartenklau-musiker-kauften-eigene-songs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/onlinerecht\/kreditkartenklau-musiker-kauften-eigene-songs-p1218.html","title":{"rendered":"Kreditkartenklau &#8211; Musiker kauften eigene Songs"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Mutma&szlig;lich kriminelle Bande ergaunert &uuml;ber 200.000 Euro<\/h2>\n<p>Der Versuch einer neunk&ouml;pfigen Gruppe von Musikern und DJs, sich selbst zum Popstar zu kaufen, ist kl&auml;glich gescheitert und endet hinter Gittern. Die mutma&szlig;lich kriminelle Bande hat offenbar gestohlene Kreditkartendaten benutzt, um in den Online-Shops von Amazon und Apple iTunes massenhaft selbst produzierte Songs zu kaufen. Eine Spezialeinheit der britischen Polizei gegen Cybercrimes hat die Betr&uuml;ger in Zusammenarbeit mit der US-Bundespolizeibeh&ouml;rde FBI verhaftet, nachdem sie lange unentdeckt &uuml;ber eine halbe Mio. Euro f&uuml;r eigene Musik ausgegeben haben sollen. Auf diese Weise d&uuml;rften sie &uuml;bereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge einen stolzen Gewinn von&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--> knapp 215.000 Euro an Geb&uuml;hren und Tantiemen ergaunert haben. Nunmehr steht der Bande ein Strafverfahren wegen Betrug, Geldw&auml;sche und der Bildung einer kriminellen Vereinigung bevor.  Neben den mutma&szlig;lichen Straftaten stellt der Versuch der Manipulation von Marktinformationen wie Charts eine Art des Betrugs dar, wie Branchenexperten betonen. Wegen massenhafter K&auml;ufe eigener Musik, um K&uuml;nstler in die Charts zu bringen, seien von Interessensverb&auml;nden bereits mehrfach Geldstrafen in H&ouml;he von mehreren hunderttausend Euro verh&auml;ngt worden.  Die britische Musikerbande soll die bezahlpflichtigen Titel &uuml;ber einen US-amerikanischen Dienstleister in die Shopsysteme der Internet-Downloadanbieter eingespeist haben. Die Verkaufserl&ouml;se und Tantiemen habe sie daraufhin direkt von Apple und Amazon erhalten. Die exakte H&ouml;he des Verg&uuml;tungsanteils pro Song ist nicht bekannt, betr&auml;gt &uuml;blicherweise jedoch nur wenige Cent bis 50 Prozent vom Verkaufspreis. F&uuml;r den mutma&szlig;lichen Betrug seien Sicherheitsl&uuml;cken der Shopsysteme genutzt worden, um mit gestohlenen Kreditkarteninformationen von rund 1.500 Karten die eigenen Songs zu kaufen.  Nach Angaben der Beh&ouml;rden ist die Gruppe von Musikern beim Betrug &auml;u&szlig;erst trickreich vorgegangen. Ihrer Ansicht nach soll es eine &quot;internationale Verschw&ouml;rung&quot; gegeben haben, um Apple und Amazon zu sch&auml;digen und zu betr&uuml;gen. Den Verhaftungen waren Ermittlungen &uuml;ber mehrere Monate hinweg vorausgegangen. Die britischen Beh&ouml;rden sehen sich darin best&auml;tigt, eine eigene Einheit im Kampf gegen Internetkriminalit&auml;t gegr&uuml;ndet zu haben. Dadurch werde es f&uuml;r Kriminelle riskanter, die Schw&auml;chen des Internets zu nutzen und Cybercrimes &uuml;ber Grenzen hinweg zu ver&uuml;ben (London, pte\/12.06.2009\/13:45).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Mutma&szlig;lich kriminelle Bande ergaunert &uuml;ber 200.000 Euro Der Versuch einer neunk&ouml;pfigen Gruppe von Musikern und DJs, sich selbst zum Popstar zu kaufen, ist kl&auml;glich gescheitert und endet hinter Gittern. 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