﻿{"id":117,"date":"2006-12-05T01:03:24","date_gmt":"2006-12-05T00:03:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/technik\/it-fachkr\u00e4ftemangel-spitzt-sich-dramatisch-zu-117.html"},"modified":"2006-12-05T01:03:24","modified_gmt":"2006-12-05T00:03:24","slug":"it-fachkr%c3%a4ftemangel-spitzt-sich-dramatisch-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/it-fachkr%c3%a4ftemangel-spitzt-sich-dramatisch-zu-p117.html","title":{"rendered":"IT-Fachkr\u00e4ftemangel spitzt sich dramatisch zu"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>50 Prozent der ITK-Unternehmen sehen ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit behindert<\/h2>\n<p>Eine dramatische Versch\u00e4rfung des Fachkr\u00e4ftemangels hat der Branchenverband BITKOM auf dem deutschen ITK-Markt ausgemacht. Die H\u00e4lfte der befragten Unternehmen gab an, dass der Mangel an Fachkr\u00e4ften ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit behindert. Das ist der h\u00f6chste Wert, seit dem Beginn der BITKOM-Umfragen im Jahr 2001. &#8222;Die Hochschulen in Deutschland bringen vor allem in den technischen Studienf\u00e4chern zu wenige Absolventen auf den Arbeitsmarkt und k\u00f6nnen den Bedarf der Wirtschaft nicht decken&#8220;, kritisiert BITKOM-Pr\u00e4sident Willi Berchtold. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Studienanf\u00e4nger im Fach Informatik um ein Viertel auf 28.000 eingebrochen.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Wir ben\u00f6tigen eine Reform des Bildungssystems auf allen Stufen&#8220;, fordert BITKOM-Sprecher Maurice Shahd im pressetext-Gespr\u00e4ch. So m\u00fcssten die Schulen noch st\u00e4rker mit Computern ausger\u00fcstet werden. Zudem sei es notwendig, das Interesse der Sch\u00fcler an der Technik zu wecken, um so Begeisterung f\u00fcr Studienf\u00e4cher wie Informatik oder Elektrotechnik zu schaffen. &#8222;Aber auch die Hochschulen selbst m\u00fcssen modernisiert werden&#8220;, meint Shahd. Ein Anfang sei mit der Einrichtung von Baccalaureat-Studieng\u00e4ngen bereits gemacht worden. Nun komme es darauf an, noch mehr interdisziplin\u00e4re und branchenspezifische Kenntnisse zu vermitteln.<\/p>\n<p>Abgesehen vom sich zuspitzenden Fachkr\u00e4ftemangel blickt die deutsche ITK-Industrie aber optimistisch auf die kommenden Monate. Der BITKOM-Stimmungsindex ist im vierten Quartal um 6,4 Punkte auf 47,2 Z\u00e4hler geklettert. Fast zwei Drittel der Unternehmen rechnen im Schlussquartal dieses Jahres mit steigenden Ums\u00e4tzen. &#8222;Alles spricht f\u00fcr eine Jahresendrallye bei Hightech-Produkten und -Diensten&#8220;, so Berchtold. F\u00fcr 2007 rechnen gar 70 Prozent der befragten Unternehmen mit einem Umsatzplus.<\/p>\n<p>Positiv wirkt sich insbesondere die ab 2007 geltende Mehrwertsteuererh\u00f6hung auf das ITK-Gesch\u00e4ft aus. Viele Privatkunden w\u00fcrden deshalb gr\u00f6\u00dfere Anschaffungen vorziehen. Besonders gefragt sind derzeit Flachbildfernseher sowie DVD-Rekorder und Notebooks. Trotz h\u00f6herer Mehrwertsteuer prognostiziert der BITKOM auch f\u00fcr 2007 eine anhaltende Kauflaune der Konsumenten. &#8222;Der Preiskampf hat sich insbesondere im Hardware-Bereich versch\u00e4rft&#8220;, erkl\u00e4rt Shahd gegen\u00fcber pressetext. Die Preise seien bereits kr\u00e4ftig gesunken und dieser Trend soll weiter anhalten. &#8222;Die Anbieter k\u00f6nnen es sich gar nicht leisten, die Mehrwertsteuererh\u00f6hung an die Verbraucher weiterzugeben&#8220;, meint Shahd (<a title=\"Bitkom-Pressenachricht ausgesendet von pressetext.deutschland\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=061205029\">pressetext.deutschland<\/a> , Berlin, 05.12.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Eine dramatische Versch\u00e4rfung des Fachkr\u00e4ftemangels hat der Branchenverband BITKOM auf dem deutschen ITK-Markt ausgemacht. Die H\u00e4lfte der befragten Unternehmen gab an, dass der Mangel an Fachkr\u00e4ften ihre Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit behindert. 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