﻿{"id":1143,"date":"2009-05-25T15:06:52","date_gmt":"2009-05-25T13:06:52","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=1143"},"modified":"2009-08-21T18:42:07","modified_gmt":"2009-08-21T16:42:07","slug":"smartphone-viren-vor-dem-durchbruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/smartphone-viren-vor-dem-durchbruch-p1143.html","title":{"rendered":"Datenschutz &#8211; Smartphone Viren vor dem Durchbruch"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Betriebssystem mit ausreichendem Marktanteil als Schl\u00fcssel<\/h2>\n<p>US-Forscher haben anhand anonymer Telefoniedaten von sechs Mio. Nutzer das Risikopotenzial mobiler Viren untersucht. W&auml;hrend es im Smartphone-Bereich bisher in Sachen Viren noch still blieb, k&ouml;nnte sich das den Wissenschaftlern der <a href=\"http:\/\/www.northeastern.edu\" title=\"Zur WEbsite der Uni\">Northeastern University<\/a> zufolge schnell &auml;ndern. &quot;Sobald ein einzelnes Betriebssystem gro&szlig;e Verbreitung findet, k&ouml;nnten wir potenziell Ausbr&uuml;che epidemischen Ausma&szlig;es erleben&quot;, sagt Marta Gonzales, Mitautorin der im Magazin Science ver&ouml;ffentlichten Studie. Sch&auml;dlinge k&ouml;nnten zur Ausbreitung auf Bluetooth, MMS oder die Kombination beider Angriffsvektoren nutzen. &quot;Wissenschaftlich ist diese Studie interessant, obgleich derzeit wenig davon f&uuml;r Durchschnittsuser relevant sein d&uuml;rfte&quot;, kommentiert Mikko Hypp&ouml;nen, Chief Reserch Officer bei F-Secure.  Ein Smartphone-Virus, der sich via Bluetooth ausbreitet, k&ouml;nnte den US-Forschern zufolge leicht neue Ger&auml;te im Umkreis von zehn bis 30 Metern befallen. Eine schnelle&#8230;<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Verbreitung dar&uuml;ber hinaus sei aber unwahrscheinlich. Menschliche Verhaltens- und speziell Mobilit&auml;tsmuster sind daf&uuml;r ein Hindernis. Sie w&uuml;rden es wohl erm&ouml;glichen, Bluetooth-Ausbr&uuml;che durch Gegenma&szlig;nahmen einzud&auml;mmen. &quot;Wir denken nicht, dass Bluetooth ein realistischer Ausbreitungsvektor f&uuml;r moderne Handy-W&uuml;rmer ist&quot;, urteilt Hypp&ouml;nen. Allerdings best&auml;tigt er auf Nachfrage von pressetext, dass zielgerichtete Bluetooth-Attacken gegen einzelne Unternehmen denkbar w&auml;ren und ein &quot;erschreckendes Szenario&quot; darstellen.  Ein h&ouml;heres Gefahrenpotenzial als durch Bluetooth orten die US-Wissenschaftler durch MMS-Viren. Sie k&ouml;nnten sich &auml;hnlich wie manche Sch&auml;dlinge am PC via Adressbuch schnell verbreiten. Die gr&ouml;&szlig;te Gefahr ginge von Hybrid-Viren aus, die Bluetooth- und MMS-Verbreitung kombinieren, so die Forscher. &quot;F&uuml;r uns sind Ausbr&uuml;che von SMS-W&uuml;rmern eine absolut realistische Bedrohung&quot;, meint wiederum Hypp&ouml;nen. Denn daf&uuml;r seien F-Secure bereits Beispiele bekannt. &quot;Wir haben begrenzte Ausbr&uuml;che von SMS-W&uuml;rmern in China beobachtet. Diese h&auml;tten leicht zum globalen Ph&auml;nomen werden k&ouml;nnen&quot;, so der Sicherheitsexperte. F&uuml;r Anwender sei der Unterschied zwischen MMS-Viren, die selbst verseucht sind, und SMS-W&uuml;rmern, die lediglich Links zur eigentlichen Malware enthalten, gering. &quot;In beiden F&auml;llen ist es wahrscheinlich, dass Nutzer der Nachricht vertrauen, da sie von Bekannten stammen&quot;, erkl&auml;rt Hypp&ouml;nen.  Daf&uuml;r, dass es bisher noch keine gro&szlig;en Virenausbr&uuml;che im Smartphone-Bereich gab, machen die Northeastern-Forscher den fragmentierten Betriebssystem-Markt in Verbindung mit der begrenzten Verbreitung der intelligenten Handys verantwortlich. Wenn ein Betriebssystem eine ausreichend hohe Verbreitung erreicht, d&uuml;rfte sich das &auml;ndern, so die Prognose der Forscher. Da der Smartphone-Markt ein j&auml;hrliches Wachstum von 150 Prozent zeigt, k&ouml;nnte das relativ bald eintreten. Hypp&ouml;nen betont dagegen, dass angesichts der schieren Zahl an Smartphones insbesondere Symbian mit etwa 50 Prozent globalem Marktanteil gen&uuml;gend Angriffsfl&auml;che bieten sollte. Eigentlich sei nicht recht erkl&auml;rbar, warum es nicht mehr mobile Attacken gibt. &quot;Vielleicht verdienen die Cyberkriminellen mit Infektionen von Windows-XP-Computern gut genug, um nicht diversifizieren zu m&uuml;ssen&quot;, vermutet der F-Secure-Experte (Boston\/Helsinki, pte\/23.05.2009\/13:40).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Betriebssystem mit ausreichendem Marktanteil als Schl\u00fcssel US-Forscher haben anhand anonymer Telefoniedaten von sechs Mio. Nutzer das Risikopotenzial mobiler Viren untersucht. 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