﻿{"id":1088,"date":"2009-05-19T09:51:12","date_gmt":"2009-05-19T07:51:12","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=1088"},"modified":"2009-09-03T22:57:42","modified_gmt":"2009-09-03T20:57:42","slug":"wolframalpha-antwortmaschine-statt-google-killer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/suchmaschine\/wolframalpha-antwortmaschine-statt-google-killer-p1088.html","title":{"rendered":"WolframAlpha &#8211; Antwortmaschine statt Google-Killer"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<p style=\"text-align: justify;\">Konkrete Fakten anstelle Links zu ungepr&uuml;ften Online-Quellen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Wochenende ist mit <a href=\"http:\/\/www.wolframalpha.com\" target=\"_blank\" title=\"zu WolframAlpha\">WolframAlpha&nbsp; <\/a>ein Webangebot online gegangen, das vorab in manchen Medien zum &quot;Google-Killer&quot; hochstilisiert wurde. &quot;Wir versuchen gar nicht, das gleiche anzubieten wie Google. Unser Fokus liegt auf Fakten-basierten Inhalten&quot;, betont jedoch Jon McLoone, Senior Developer bei Wolfram Research, gegen&uuml;ber pressetext. Denn WolframAlpha ist eher eine Antwortmaschine, die bei Anfragen konkrete Informationen zum Thema berechnet. Die wahllose Suche etwa nach Unterhaltungs-Content im Web bleibt Google und Co vorbehalten. WolframAlpha, das zun&auml;chst nur in englischer Sprache gestartet ist, d&uuml;rfte also eher Wikipedia Konkurrenz machen. Das Projekt soll sich laufend weiterentwickeln, um in Zukunft etwa auch mit weiteren Sprachen umgehen zu k&ouml;nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Pr&auml;gnante, faktische Information ist das, was WolframAlpha dem Nutzer zu bieten sucht. Dazu wurden viele <!--more-->Terabyte an Daten zusammengetragen, mit denen Antworten berechnet werden &#8211; wof&uuml;r &uuml;ber 10.000 CPUs zur Verf&uuml;gung stehen. Zwar k&ouml;nnte so manche Frage schon jetzt mittels Wikipedia oder Suchmaschinen mehr oder weniger gut beantwortet werden, also ist WolframAlpha bis zu einem gewissen Grad ein Konkurrent f&uuml;r diese Angebote. &quot;Wir glauben aber, dass es eine ganze Reihe Anfragen gibt, die bislang gar nicht erst get&auml;tigt wurden&quot;, meint McLoone. Denn erst WolframAlpha ist nach Ansicht seiner Sch&ouml;pfer ein wirklich geeignetes Antwort-Werkzeug f&uuml;r bestimmte Fragen. Ein Beispiel daf&uuml;r ist, dass ein Nutzer beliebige Rezeptmischungen direkt in die Eingabemaske tippen kann. Wer so etwa Milch, Mehl und Zucker in verschiedenen Anteilen mischt, bekommt genaue Informationen zum N&auml;hrwert seines Rezepts.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ebenfalls eine St&auml;rke von WolframAlpha sind Graphen, die eigens zur jeweiligen Anfrage erstellt werden. So k&ouml;nnen User etwa die Bruttoinlandsprodukte mehrerer L&auml;nder direkt optisch vergleichen oder sich den Verlauf mathematischer Kurven zeigen lassen. Dass WolframAlpha gerade im Bereich der Mathematik viel zu bieten hat, ist kein Wunder &#8211; immerhin steht hinter dem Projekt Stephen Wolfram, der Ende der 1980er durch die Software Mathematica bekannt wurde. WolframAlpha bietet auch eine Feinheit, die gerade f&uuml;r die wissenschaftliche Besch&auml;ftigung mit Themen interessant ist. &Uuml;ber ein Pop-Up-Men&uuml; am unteren Rand der Ergebnisausgabe liefert WolframAlpha eine Liste diverser Quellen zum Thema. Dort st&ouml;&szlig;t man je nach Thema auf Werke wie die Encyclopedia Britannica, wissenschaftliche Publikationen oder auch relevante Onlinequellen. Letztere k&ouml;nnen direkt aus der Quellinformationsliste aufgerufen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben der Eingabemaske selbst kann WolframAlpha auch den Standort des Nutzers als Parameter f&uuml;r die Antwortsuche heranziehen. Wird zum Beispiel in England nach &quot;Washington&quot; gefragt, gibt es zun&auml;chst aufgrund der geographischen N&auml;he Informationen zu einer Stadt in Mittelengland. Au&szlig;erdem besteht die M&ouml;glichkeit, einfach per Drop-Down-Men&uuml; Informationen zu einer anderen Interpretation der Anfrage abzurufen &#8211; etwa, wenn sich der Nutzer f&uuml;r den US-Bundesstaat Washington interessiert. &Auml;hnliches gilt auch bei anderen mehrdeutigen Anfragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.suchmaschinen-datenbank.de\/wolframalpha-com-00329\/\" target=\"_blank\">weiterer Artikl in Suchmaschinen-Datenbank zu Wolfram-Alpha<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Noch hat WolframAlpha Einschr&auml;nkungen. So werden bisher etwa nur sehr rudiment&auml;re biographische Daten zu Personen ausgegeben. Doch das soll sich &auml;ndern, denn eine laufende Erweiterung der Funktionalit&auml;t ist geplant. Das d&uuml;rfte fr&uuml;her oder sp&auml;ter auch eine Unterst&uuml;tzung weiterer Sprachen neben der englischen umfassen. &quot;DIe Systemarchitektur ist so gestaltet, dass dies leicht m&ouml;glich ist&quot;, sagt McLoone. Im Wesentlichen sei daf&uuml;r erforderlich, entsprechende W&ouml;rterb&uuml;cher zu f&uuml;llen, w&auml;hrend die Berechnungen im Hintergrund gleich bleiben. &quot;Viele Daten sind beispielsweise numerisch, sodass sich nur die zugeh&ouml;rigen Benennungen &auml;ndern&quot;, erkl&auml;rt McLoone. Es w&uuml;rden bereits erste Verhandlungen &uuml;ber die Zusammenarbeit mit Regierungsstellen gef&uuml;hrt, um WolframAlpha auch f&uuml;r nicht-englischsprachige Nutzer umzusetzen. Genauere Details etwa zu Zeitpl&auml;nen k&ouml;nne er aber noch nicht nennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Konkrete Fakten anstelle Links zu ungepr&uuml;ften Online-Quellen Am Wochenende ist mit WolframAlpha&nbsp; ein Webangebot online gegangen, das vorab in manchen Medien zum &quot;Google-Killer&quot; hochstilisiert wurde. &quot;Wir versuchen gar nicht, das gleiche anzubieten wie Google. Unser Fokus liegt auf Fakten-basierten Inhalten&quot;, betont jedoch Jon McLoone, Senior Developer bei Wolfram Research, gegen&uuml;ber pressetext. 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