﻿{"id":1048,"date":"2009-05-11T20:35:37","date_gmt":"2009-05-11T18:35:37","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=1048"},"modified":"2009-05-11T20:35:37","modified_gmt":"2009-05-11T18:35:37","slug":"wall-street-journal-plant-micropayment-modell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/ebusiness\/wall-street-journal-plant-micropayment-modell-p1048.html","title":{"rendered":"Wall Street Journal plant Micropayment-Modell"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nutzer sollen &#8222;angemessenen Betrag&#8220; f\u00fcr einzelne Online-Inhalte zahlen <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">New York (pte\/11.05.2009\/10:40) &#8211; Das Wall Street Journal (WSJ) http:\/\/online.wsj.com wird noch in diesem Jahr damit beginnen, Geb\u00fchren f\u00fcr einen Teil des Angebots der eigenen Webseite einzuheben. Wie Robert Thomson, Managing Editor der US-Finanztageszeitung, gegen\u00fcber der Financial Times erkl\u00e4rt, soll im Herbst 2009 ein &#8222;ausgekl\u00fcgeltes Micropayment-System&#8220; eingef\u00fchrt werden, das den Nutzern gegen einen kleinen Geldbetrag Zugang zu einzelnen Artikeln verschaffen soll. &#8222;Es steht noch nicht genau fest, wie diese Preise f\u00fcr einzelne Beitr\u00e4ge aussehen werden&#8220;, erkl\u00e4rt Thomson. Ihre H\u00f6he werde aber &#8222;angemessen und gerecht&#8220; sein. Die aktuelle Ank\u00fcndigung ist ein wichtiger Schritt f\u00fcr die angeschlagene US-Nachrichtenbranche. Setzt das Wall Street Journal seine Pl\u00e4ne in die Tat um, ist sie die erste gr\u00f6\u00dfere Tageszeitung in den Vereinigten Staaten, die auf ein derartiges Bezahlmodell f\u00fcr Online-Inhalte setzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hintergrund der aktuell bekannt gewordenen Pl\u00e4ne ist vor allem die dramatische wirtschaftliche Situation der US-amerikanischen Zeitungslandschaft. Nachdem die Kombination aus Finanzkrise und dem deutlich schw\u00e4chelnden Werbegesch\u00e4ft zahlreiche renommierte US-Nachrichtenmedien&#8230;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">an den Rand des Ruins gebracht hat, hofft die Branche nun vor allem auf das zunehmend interessanter werdende Online-Gesch\u00e4ft, um das eigene \u00dcberleben zu sichern. Mit kostenpflichtigem Content will das WSJ dabei in erster Linie mehr Unabh\u00e4ngigkeit vom schw\u00e4chelnden Werbegesch\u00e4ft erlangen. &#8222;F\u00fcr Zeitungen ist im Web bislang noch recht wenig Geld zu verdienen. Die Nutzer sind nicht bereit, Geld f\u00fcr Online-Inhalte zu bezahlen. Hinzu kommt das Problem, dass im Internet eingesetzte Werbeanzeigen den Unternehmen noch bei weitem nicht so viel Ums\u00e4tze einbringen wie ihre Print-Pendants&#8220;, gibt sich Anja Pasquay, Sprecherin des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) http:\/\/www.bdzv.de sind in dieser Hinsicht eher skeptisch. Der Anteil des Online-Bereichs in Deutschland habe 2007 gerade einmal 3,3 Prozent des gesamten Werbekuchens betragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das WSJ geh\u00f6rt zu den wenigen Zeitungstiteln der USA, die ihre Inhalte im Internet schon heute fast ausschlie\u00dflich kostenpflichtig verbreitet. Laut WSJ-Managing-Editor Thomson stelle das geplante Micropayment-Modell dabei eine sinnvolle Erg\u00e4nzung zum bestehenden Abonnement-System der Tageszeitung dar. &#8222;Die Micropayments sind vor allem f\u00fcr Gelegenheitsleser gedacht, die nicht bereit sind, mehr als 100 Dollar f\u00fcr ein Jahres-Abonnement auszugeben&#8220;, erl\u00e4utert der WSJ-Managing-Editor. F\u00fcr Rupert Murdoch, Mehrheitseigent\u00fcmer des Medienkonzerns News Corporation http:\/\/www.newscorp.com , der das Finanzblatt im August 2007 \u00fcbernommen hat, ist Bezahl-Content der einzige Weg, um die Nachrichtenbranche aus der gegenw\u00e4rtigen Misere zu lotsen. &#8222;Die Konsumenten werden Nachrichten in Zukunft nicht mehr kostenlos abrufen k\u00f6nnen&#8220;, hatte Murdoch Anfang April auf der diesj\u00e4hrigen Cable Show in Washington D. C. erkl\u00e4rt.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #c0c0c0;\">Quelle: pressetext.com<\/span><\/h5>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Nutzer sollen &#8222;angemessenen Betrag&#8220; f\u00fcr einzelne Online-Inhalte zahlen New York (pte\/11.05.2009\/10:40) &#8211; Das Wall Street Journal (WSJ) http:\/\/online.wsj.com wird noch in diesem Jahr damit beginnen, Geb\u00fchren f\u00fcr einen Teil des Angebots der eigenen Webseite einzuheben. 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