﻿{"id":1041,"date":"2009-05-11T20:09:30","date_gmt":"2009-05-11T18:09:30","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/?p=1041"},"modified":"2009-08-24T11:37:32","modified_gmt":"2009-08-24T09:37:32","slug":"internet-suchergebnisse-weniger-ist-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/technik\/internet-suchergebnisse-weniger-ist-mehr-p1041.html","title":{"rendered":"Internet-Suchergebnisse &#8211; Weniger ist mehr"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Riesige Datenmenge bei Internet Suche &uuml;berfordern User<\/h2>\n<p>Gro&szlig;e Massen an Ergebnissen bei einer Internet-Suche k&ouml;nnen User all zu leicht &uuml;berw&auml;ltigen. Nutzer profitieren offenbar eher, wenn ihnen weniger Resultate angeboten werden. Das hat eine Studie von Forschern am Helsinki Institute for Information Technology (HIIT) http:\/\/www.hiit.fi ergeben. Denn wenn nur sechs statt 24 Google-Suchresultate auf einer Seite angezeigt wurden, haben Studienteilnehmer eher ein f&uuml;r sie befriedigendes Ergebnis gefunden. &quot;Der Anwender steht vor dem Problem, &uuml;berhaupt ein relevantes Resultat zu finden&quot;, erkl&auml;rt Antti Oulasvirta, Wissenschaftler am HIIT. In Sachen Auswahl ist weniger dabei letztendlich mehr.<\/p>\n<p>Das voraussichtlich in diesem Monat startende Angebot WolframAlpha http:\/\/www.wolframalpha.com wird im Gegensatz zu klassischen Suchmaschinen anhand seiner gesammelten Daten eine konkrete Antwort auf Fragen berechnen. Ob dieser Ansatz den Durchschnittsanwender wirklich ansprechen kann, ist nach Ansicht von Oulasvirta fraglich. &quot;Es ist schon gut, eine gewisse Auswahl zu haben&quot;, betont der Wissenschaftler. Wie viele Suchergebnisse pro Seite bei Nutzern zu gr&ouml;&szlig;ter Zufriedenheit f&uuml;hren w&uuml;rden, dar&uuml;ber gibt die Studie allerdings keine genaue Auskunft. &quot;24 sind definitiv zu viel&quot;, meint Oulasvirta zwar. Zehn Resultate, wie sie etwa Google standardm&auml;&szlig;ig auf einer Seite anbietet, k&ouml;nnte aber ein relativ guter Wert sein. Um das genauer zu untersuchen, w&auml;re ein gro&szlig;es Online-Experiment ideal, so der Wissenschaftler.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&quot;Es hilft einfach nicht, &#8230;.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">dem User alle Ergebnisse auf einmal vorzusetzen&quot;, sagt Oulasvirta. Das w&auml;re bei den Dutzenden Mio. Treffern, die Google bei Suchen nach Prominenten wie &quot;Britney Spears&quot; oder bekannten Unterhaltungsthemen wie &quot;Star Trek&quot; gar nicht m&ouml;glich. Doch selbst 24 Suchergebnisse auf einer Seite &uuml;berfordern Nutzer, wie die Studie zeigt. Denn wenn im Vergleich dazu nur sechs Resultate angezeigt werden, waren die Anwender mit ihrer Auswahl subjektiv zufriedener und hatten gr&ouml;&szlig;eres Vertrauen darin, dass es sich um ein korrektes Suchergebnis handelt. Eine kleinere Auswahl an Suchresultaten kann also ihre Vorteile haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ph&auml;nomen, dass eine kleinere Auswahl f&uuml;r Menschen offenbar angenehmer ist, haben Forscher schon in anderen Bereichen beobachtet. Dazu z&auml;hlt etwa die Auswahl einer Konfit&uuml;re im Gesch&auml;ft. An der aktuellen Studie im Bereich Internet-Suche war neben dem HIIT auch der US-Psychologe Barry Schwartz beteiligt. Er hat 2004 im Buch &quot;The Paradox of Choice: Why more Is Less&quot; die Ansicht vertreten, dass eine geringe Produktauswahl &Auml;ngste bei Konsumenten abbauen kann (Helsinki, pte\/11.05.2009\/11:15).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Riesige Datenmenge bei Internet Suche &uuml;berfordern User Gro&szlig;e Massen an Ergebnissen bei einer Internet-Suche k&ouml;nnen User all zu leicht &uuml;berw&auml;ltigen. Nutzer profitieren offenbar eher, wenn ihnen weniger Resultate angeboten werden. Das hat eine Studie von Forschern am Helsinki Institute for Information Technology (HIIT) http:\/\/www.hiit.fi ergeben. 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