﻿{"id":103,"date":"2006-10-20T21:44:28","date_gmt":"2006-10-20T20:44:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wallaby.at\/news\/statistik\/ecommerce-dominiert-deutschen-versandhandel-103.html"},"modified":"2006-10-20T21:44:28","modified_gmt":"2006-10-20T20:44:28","slug":"ecommerce-dominiert-deutschen-versandhandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wallaby.de\/news\/statistik\/ecommerce-dominiert-deutschen-versandhandel-p103.html","title":{"rendered":"eCommerce dominiert deutschen Versandhandel"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\" itemprop=\"text\">\n<h2>Online-Handel l\u00f6st klassisches Kataloggesch\u00e4ft ab<\/h2>\n<p>Deutsche Haushalte haben laut dem aktuellen Universalpanel des Marktforschungsinstitutes <a title=\"Weitere Informationen zum Marktforschungsinstitut finden Sie auf deren Homepage\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.gfk.de\/\">GfK<\/a> in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2006 zwar mehr Geld f\u00fcr den Kauf von Non-Food-Artikeln im Versandhandel ausgegeben. Der Anstieg um 0,6 auf 12,8 Prozent oder 269 Euro der Gesamtausgaben eines Haushaltes f\u00fcr Artikel wie Kleidung, Elektroger\u00e4te oder B\u00fccher ging aber zum Gro\u00dfteil auf den Online-Handel zur\u00fcck. &#8222;Man erkennt zwei Effekte beim Distanz-Handel: Einerseits gehen die klassischen Katalogk\u00e4ufe \u00fcber telefonische und schriftliche Bestellungen schon lange zur\u00fcck. Dieser R\u00fcckgang wird aber andererseits durch das Wachstum des E-Commerce \u00fcberlagert&#8220;, so Herbert Lechner, Projektleiter im Non-Food-Bereich bei GfK Panel Services, im Gespr\u00e4ch mit pressetext. H\u00e4ndler wie Quelle oder Otto w\u00fcrden deshalb verst\u00e4rkt versuchen, ihre Gesch\u00e4fte weg vom klassischen Handel hin zum Online-Handel zu verlagern. Der Online-Anteil an den Gesamtausgaben der deutschen Haushalte stieg von 5,2 Prozent im Vorjahr auf 6,6 Prozent im ersten Halbjahr 2006.<!--more--><\/p>\n<p>&#8222;Wir sehen zwar weiterhin dynamisches Wachstum beim Online-Handel, dieses wird jedoch nicht von neuen Internetnutzern kommen, da deren Anzahl nicht mehr stark steigen wird&#8220;, erl\u00e4utert Lechner die aktuellen Entwicklungen. Zu der Gruppe der \u00fcber 40-j\u00e4hrigen z\u00e4hlt dabei die gr\u00f6\u00dfte Anzahl an Nicht-Usern. Diese werden vermutlich auch in ein oder zwei Jahren nicht online sein, sch\u00e4tzt Lechner, da entweder das Interesse oder das technische Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Internet fehle. Stattdessen gilt es, bereits bestehende Internetnutzer als neue Kunden zu gewinnen. Um dies zu schaffen, m\u00fcssten H\u00e4ndler unter anderem ihr Sortiment erweitern. &#8222;Die Unternehmen erkennen, dass sie mit nur einem Nischen-Segment nicht weiterkommen&#8220;, erl\u00e4utert Lechner und f\u00fchrt das Beispiel Amazon an, das mit dem Verkauf von B\u00fcchern startete und mittlerweile unz\u00e4hlige andere Produktgruppen in sein Sortiment aufgenommen hat. Demnach sei zu erwarten, dass vor allem gro\u00dfe H\u00e4ndler ihre Produktpalette noch weiter ausbauen werden. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssten H\u00e4ndler darauf achten, das Vertrauen zu Kunden vor allem im Hinblick auf Datensicherheit aufzubauen und gezielte Werbung auch in klassischen Medien zu schalten.<\/p>\n<p>Das klassische Kataloggesch\u00e4ft werde dagegen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter fallen, meint Lechner. Unternehmen k\u00f6nnten durch den Verzicht auf Katalogproduktionen sowohl Kosten sparen, als auch zu hohe Streuverluste verhindern. Stattdessen w\u00fcrde der Trend zu kleineren spezialisierten Katalogen gehen, die an definierte Zielgruppen versendet werden und verst\u00e4rkt Hinweise auf das Online-Gesch\u00e4ft beinhalten.<\/p>\n<p>Betrachtet man den gesamten Distanzhandel, so gab die Gruppe der unter 30-j\u00e4hrigen den gr\u00f6\u00dften Anteil (16,4 Prozent) f\u00fcr Non-Food-Artikel aus. 30 bis 40-j\u00e4hrige wendeten in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2006 im Durchschnitt 13,3 Prozent ihrer Gesamtausgaben f\u00fcr den Distanzhandel auf. W\u00e4hrend diese beiden Altersgruppen den Anteil gegen\u00fcber den vergangenen Jahren steigerten, stagniert laut den Ergebnissen des Universalpanels der Ausgabenanteil der Generation 50 plus bei rund 11 Prozent.<\/p>\n<p>GfK Panel Services setzt sich im Rahmen des Universalpanels mit dem Kaufverhalten deutscher Haushalte im Bereich Non-Food-Artikel auseinander, die Stichprobe der aktuellen Studie umfasst rund 8.000 Haushalte. Der Begriff Versand- oder Distanz-Handel beinhaltet dabei sowohl K\u00e4ufe die mittels Katalog-, Telefon- oder Internetbestellungen durchgef\u00fchrt werden (<a title=\"Die Pressemeldung von GfK bei pressetext.deutschland\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.pressetext.de\/pte.mc?pte=061020033\">GfK<\/a>, M\u00fcnchen, 20.10.2006).<\/p>\n\n\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\" itemprop=\"text\">\n<p>Deutsche Haushalte haben laut dem aktuellen Universalpanel des Marktforschungsinstitutes GfK in der ersten Jahresh\u00e4lfte 2006 zwar mehr Geld f\u00fcr den Kauf von Non-Food-Artikeln im Versandhandel ausgegeben. Der Anstieg um 0,6 auf 12,8 Prozent oder 269 Euro der Gesamtausgaben eines Haushaltes f\u00fcr Artikel wie Kleidung, Elektroger\u00e4te oder B\u00fccher ging aber zum Gro\u00dfteil auf den Online-Handel zur\u00fcck. &#8222;Man erkennt zwei Effekte beim Distanz-Handel: Einerseits gehen die klassischen Katalogk\u00e4ufe \u00fcber telefonische und schriftliche Bestellungen schon lange zur\u00fcck. Dieser R\u00fcckgang wird aber andererseits durch das Wachstum des E-Commerce \u00fcberlagert&#8220;, so Herbert Lechner, Projektleiter im Non-Food-Bereich bei GfK Panel Services, im Gespr\u00e4ch mit pressetext. H\u00e4ndler wie Quelle oder Otto w\u00fcrden deshalb verst\u00e4rkt versuchen, ihre Gesch\u00e4fte weg vom klassischen Handel hin zum Online-Handel zu verlagern. 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