Begriff iPad sorgt für Belustigung unter amerikanischen Frauen
Apples mit Spannung erwartetes Tablet iPad hat gleich zur Präsentation gestern, Mittwochabend, für eine Welle an Belustigung gesorgt. Dabei ging es nicht um technische Daten und Fakten von iPad, sondern um den Namen – iPad. Denn in den USA teilt sich das neue Apple-Gerät iPad seinen Namen mit Tampons und Slipeinlagen (pad). Vor allem, aber nicht nur bei nordamerikanischen Frauen kam mit dem Moment der iPad-Enthüllung auch die Assoziation mit dem Hygieneartikel auf.
Trending Topic auf Twitter
Innerhalb kürzester Zeit stieg zum Zeitpunkt…
der Produktpräsentation der Begriff "iTampon" über iPad zu einem Trending Topic bei Twitter auf. Insbesondere Frauen reagierten etwas verstört, da die Assoziation mit dem Tampon/ ipad derart vordergründig war. "Arbeiten irgendwelche Frauen in der Apple-Marketingabteilung", wundert sich Brooke Hammerling, Gründerin der PR-Firma Brew Media Relations. Es scheine, als habe man in Bezug auf den Produktnamen kaum Befragungen durchgeführt oder Feedback eingeholt.
Aber nicht nur Frauen zeigten sich "überrascht". Auch der Social-Media- und PR-Experte Peter Shankman äußert sich gegenüber der New York Times kritisch. Es sei erstaunlich, dass gerade Apple, das normalerweise auf jedes Detail achte, hier bei dem Namen iPad etwas übersehen habe.
Kein Schaden für die Marke
Solche Unglücksfälle bei Produktnamensgebungen, wie iPad sind laut Markenexperte Oliver Schmitt von der Agentur viennabrand keine Seltenheit. "So etwas kommt immer wieder vor und ist natürlich nicht gut für das Produkt", so Schmitt. Gleichzeitig sei Apple aber eine so starke Marke, dass ein einmaliger Ausrutscher mit dem Namen iPad zu verkraften sei. "Sollte das 'Durch den Kakao ziehen' überhand nehmen, wird sich Apple aber eventuell auch einen anderen Produktnamen als iPad überlegen müssen."
Dass der belustigende Name dem iPad letztlich ernsthaft schaden könnte, glaubt trotz der Aufregung darüber auch in den USA kaum jemand. "In drei Monaten, wenn es sich wie erhofft etabliert hat, wird sich niemand mehr an die Scherze erinnern", glaubt Hayes Roth, Chief Marketing Officer bei Landor Associates, einer Markenberatungsfirma. Apple habe vermutlich ohnehin über den Namen diskutiert, ihn aber trotzdem gewählt, weil er so gut in die Produktpalette passe. Apple selbst hat die Namensfrage bisher noch nicht kommentiert.
Tags: apple, ipad, tampon, twitter
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