Buch-Rezension: Future Digital Business

Buch-Rezension: Future Digital Business

Für Fortgeschrittene: Mit korrekter Datenanalyse gezielt den Kunden abholen und Umsatz generieren

Frühlingsstrauß (c) Susanne AngeliWie ein bunter Frühlingsstrauß kommt das Buch "Future Digital Business" von Ralf Haberich rüber. Das Buch ist ein Sammelband aus Beiträgen, Fallbeispielen und Interviews zahlreicher bekannter Experten aus Online-Marketing, Webanalyse und E-Commerce. Wenn Größen, wie Ossi Urchs, André Morys oder Joachim Graf ihr Wissen und Prognosen in einem Kapitel abgeben, wird das Lesen erst so richtig spannend und abwechslungsreich. Sprich, man findet nicht nur ein kurzes Statement eines Experten zu einem bestimmten Thema, nein sondern jeder hat mit einem eigenen Themenkapitel zum gesamten Werk beigetragen. Tolle Idee!

Durch die bunte Vielfalt an mehr als 20 Autoren ist der Schreibstil natürlich ebenso bunt und abwechslungsreich. Dennoch eignet es sich für mich nicht zum Lesen von Kapitel 1 bis Kapitel 30 in einem Satz. Ist es durch die vielen Experten, Doktoren und Professoren ein etwas anspruchsvollerer Lesestoff, denn man sich nicht mal so zwischendurch gönnt. Das Buch empfehle auch ich, so wie in der Buch-Einleitung zu lesen ist, allen Marketing-Chefs und Verantwortliche für Analytics und vorallem der Management-Riege.

Zum Inhalt:

Teil I:  "Entwicklung und Zusammenspiel von Web-Analytics und Business Intelligence" – Wie muss sich zukünftig ein Unternehmen aufstellen, um optimale Daten zu erhalten?

Teil II:  "Die Umsetzung der Analyse – Case Studies digitaler Intelligenz" – Große Unternehmen (Volkswagen, Deutsche Bahn) geben Einblicke in Datenmodelle und zeigen auf warum Datenanreicherung notwendig wird für die Zukunft.

Teil III:  "Analysedaten anwenden und zur Optimierung nutzen" – Branchen-Insider erklären technische und strategische Aspekte zu Optimierung in der Praxis.

Teil IV: "Weiterentwicklung der Datenanalyse und neue Herausforderungen für Ausbildung und Qualifikationen eines Analysten" – Interviews mit Headhuntern und Professoren

Am besten hat mir persönlich das Kapitel 20 "Schürfen nach Gold: Der Wert von Social-Media-Daten" von Dr. Thomas Völcker und Kapitel 21 "Semantische Intelligenz als BasisFuture Digital Business Buch Rezension für individuelle Kundenbeziehungen" von Saim Alkan gefallen. Beide richten sich an Onlineshops der Zukunft, wobei manchen Handlungen jetzt geplant und umgesetzt gehören. Dabei wird klar, wie wichtig die Auswertung von Social-Media-Daten und auch E-Mail-Marketing-Daten sind. Hier verschenken OnlineShops sehr viel an Wissen, um den König Kunden.

 

 

Gesamtwertung (5 von 6 gummibaerle)

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Fazit zu Future Digital Business von Ralf Haberich

Das Buch ist an manchen Stellen sofort für neue Handlungen ein toller Begleiter und an anderen Stellen eher zukunftsweisend. Möchte fast schon sagen bespickt mit Prophezeiungen im Bereich Datenanalyse – was erwartet Analysten in ein paar Jahren. Doch gerade dieser Spagat macht das Buch lesenswert und bekommt daher von uns 5 Gummibaerchen. Eins ziehe ich ab, da mir der Preis etwas zu hoch erscheint..

Zehn Faktoren für erfolgreichen Mobile Commerce

Zehn Faktoren für erfolgreichen Mobile Commerce

Mobile Commerce ErfolgsfaktorenDer Durchbruch von Mobile Commerce

Die Verbreitung von Smartphones und Tablets in der Bevölkerung machen das möglich, wovon Technologieexperten schon seit Jahren sprechen: In Deutschland verdoppelte sich 2012 der Umsatz im M-Commerce gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Wie Unternehmen strategisch auf die große Trendwende vorbereitet sein sollten, zeigt diese Checkliste, die im Januar 2013 von der Internet World Messe veröffentlicht wurde.

Das Thema Mobile-Commerce ist eines der Schwerpunkte auf der Internet World Messe, die am 19. und 20. März 2013 auf dem Münchener Messegelände stattfindet. Unternehmen können sich auf Fachvorträgen, bei geführten Messe-Touren und bei Networking Events umfangreiche Informationen zu den aktuellen Trends im E-Commerce einholen.
Der Messebesuch ist kostenlos – vorab als Besucher registrieren für Internet World Messe 2013

  1. Nutzer ist König
    Verbraucher nutzen das Smartphone vor allem unterwegs für schnelle, kurze und zielgerichtete Informationsbeschaffungen. Tablets kommen vermehrt bei längeren Sessions zum Einsatz, in der Regel sitzt man dazu und nimmt eine entspannte Haltung ein – der Couch Commerce erobert die Wohnzimmer. Das Nutzerverhalten mit den einzelnen Geräten muss nicht nur bei strategischen Überlegungen berücksichtigt sondern auch in der Umsetzung konsequent adaptiert werden.
  2. Mehrwerte schaffen
    Mobile Endgeräte und deren Anwendungen haben nur Erfolg, wenn darüber ein effektiver Mehrwert geboten wird und zwar so, wie er in dieser Form oder Situation auf anderen Kanälen nicht verfügbar ist. Die Informationen müssen jeweils adäquat gefiltert und aufbereitet werden. Rein nur die den veränderten Bildschirmgrößen adaptierte Darstellung reicht nicht. Informationen und Prozesse müssen entsprechend und ansprechend gestaltet werden.
  3. Mobile ist integrativ
    Der mobile Kanal muss in die anderen Kanäle eingebettet werden. Dies gilt insbesondere für die Kommunikation, wo Mobile noch zeitnaher und situativer in die Gesamtstrategie eingebunden werden kann.
  4. Die Brücke zum POS
    Um Kunden zu erreichen, muss der mobile Kanal direkt mit dem POS oder Touchpoints verknüpft werden. Denn beispielsweise alleine die Zeit zwischen einem Besuch im Ladengeschäft und dem nächsten Zugriff über den Webbrowser kann mobil ausgeschöpft werden. Der potenzielle Kunde ist dann nur mobil erreichbar, hat aber noch Fragen oder benötigt noch mehr Überzeugung. Hier kann Mobile die Kaufentscheidung fördern.
  5. Technischer Hürdenlauf
    Intuitive Abwicklung steht im Vordergrund, vor allem bei der Gewinnung von Neukunden. Dies gilt insbesondere für die Registrierungs- und Zahlungsoptionen. Gerade auf kleinen mobilen Geräten wie Smartphones hat der Kunde nicht nur weniger Geduld, es ist schlichtweg zu wenig Platz für viel Erklärungsarbeit.
  6. Tablet als Einkaufserlebnis
    Die entspannte Nutzungssituation von Tablets muss für lustvolleres Shopping genutzt werden. Dies wird oft unterschätzt! Gerade bei den neuen Tablet-Computern sind Verbraucher stark durch visuelle Darstellungen getrieben und ziehen es vor, zu browsen statt gezielt etwas zu suchen.
  7. Mit technischen Features besser verkaufen
    Bei kaum einem anderen Gerät wie bei einem Smartphone können von der Technologie so viele Funktionen genutzt werden; GPS zur Lokalisierung des Anwenders oder des nächsten Ladengeschäfts, Kamera zur Identifikation von Produkten, Neigungssensor zur optimalen Visualisierung von Produkten im Quer- oder Hochformat und einiges mehr. Diese gerätespezifischen Funktionen müssen zu Kaufanreizen umgewandelt werden.
  8. Weniger ist manchmal mehr
    Die Gefahr ist groß, eine Mobile Shopping App zu überladen. Wichtig ist, Funktionen gezielt und effizient einzusetzen, statt zu viele Spielereien einzubauen. Es gilt, jede zusätzliche Funktionalität nach ihrem Mehrwert zu hinterfragen.
  9. Es muss nicht immer eine native App sein
    Die richtige Technologie-Strategie ist nicht nur entscheidend für die Investitionskosten, vielmehr auch für den Betrieb, die Weiterentwicklung und Adaption an neue Gerätetypen und iOS-Versionen.
  10. Der richtige App-Marketing-Mix
    Eine Mobile Shopping-Anwendung zu entwickeln ist eines, sie zum Erfolg zu führen, etwas anderes. Marketing und Kommunikation sind gefordert und sollen auch nachhaltiges Marketing im und um den jeweiligen App-Store inkludieren. Es gibt nichts Langweiligeres als „Bug Fixes“, als Release Notes bei neuen Versionen. Die eigentliche Herausforderung ist, dass die App installiert, aktualisiert und vor allem wirklich genutzt wird.

Pressemitteilung zur Internet World 2013

Webtrekk Deutsche Internet Statistik 4. Quartal 2012: Einer von acht Zugriffen auf das Internet erfolgt mit einem Smartphone oder Tablet

http://www.shopanbieter.de/news/archives/6717-jeder-achte-webzugriff-erfolgt-bereits-ueber-mobile-geraete.html
 

Buch-Neuerscheinung: Der eigene OnlineShop

Buch-Neuerscheinung: Der eigene OnlineShop

Endlich halten auch wir, die Autoren, unser Werk als Printexemplar in Händen. Es fühlt sich wirklich gut an, wenn die getane Schreibarbeit in gedruckter Form mit dem ganzen Gewicht in Händen liegt. So ein Printbuch hat schon was. Alleine der Geruch… Also ich für meinen Teil finde es immer wieder reizvoll und beglückend ein Buch in den Fingern zu haben, mit dem man die Seiten auch mal mit dem Daumen "durchrauschen" lassen kann. Oder wie sagt man dazu?

Wir wollen Euch nicht lange auf die Folter spannen. Wir geben Euch an dieser Stelle einen Kurzüberblick zum Buch. Keep reading →