Alle Webanalyse-Tools bekamen neue Features
Was die Besucher auf dem eigenen Internetauftritt machen, wo sie die Seite verlassen oder an welchen Stelle sie scheitern, verraten Webanalysesysteme. Was die aktuellen Tools leisten und wo sie scheitern, verrät der aktuelle Einkaufsführer Web Analytics.
Nach dem aktuellen Ranking der Webanalyselösungen des Berliner Unternehmensberaters Ideal Observer kommt der Omniture Site Catalyst auf Rang eins. Im Bereich der A/B- und Multivariaten Tests als auch in Sachen übersichtlicher Ergebnisdarstellung gibt es derzeit kein stärkeres System. Auch andere Anbieter wie…
Webtrekk oder Econda geben dem Nutzer die Möglichkeit, die Dashboards und individuellen Kennzahlen selbst zu bestimmen. Das gilt jedoch längst nicht für alle Anbieter.
Allgemein hat sich bei den Lösungen im vergangenen Jahr viel getan. Ging es in den Jahren zuvor vor allem um eine attraktivere Visualisierung der Auswertungen und um die Verbesserung der Segmentierung von Zielgruppen und Besucherströmen, so stand in den letzten zwölf Monaten die Integration neuer Funktionen auf der Agenda der Anbieter. Weiter entwickelt wurden dabei erstens die Erfassung von Interaktionen mit der Webseite, zum zweiten die Personalisierbarkeit der Reportings und drittens der Ausbau von Test- und Umfragefunktionen. Gab es vor rund einem Jahr nur wenige Anbieter, die Onlineumfragen erlaubten, haben indes viele Konkurrenten nachgezogen.
Audio- und Videostream-Tracking boten die meisten Anbieter schon vor einem Jahr an, aber erst seit diesem Jahr wird dieses verstärkt nachgefragt. Als große Neuerung bieten viele Lösungen aktuell bereits die Möglichkeit, Twitter-Events, Facebook-Applikationen oder externe Blog-Konversationen zu messen. Mit speziellen Tracking-Codes lassen sich nun sogar Zugriffe von Mobilgeräten erfassen.
Die stärkste Anwendung im Bereich Datenschutz ist der Econda Monitor gefolgt von netmind Business Reporting 4.0. Obwohl für die Webanalyse-Unternehmen die Besucherdaten nur von begrenztem Nutzen sind und nach einer Auswertung der regionalen Herkunft gelöscht werden, gibt es bislang keine einheitliche und verbindliche Linie der Landesdatenschutzbeauftragten.
Für den Einkaufsführer Web Analytics hat Ideal Observer die Webanalyse-Tools anhand von 230 Kriterien aus den Bereichen Dashboards, Segmentierung, Tests und Surveys, Datenerfassung, Systemflexibilität und Datensicherheit vergleichend bewertet. Für die Gesamtbewertung wurden diese gewichtet zusammengefasst.
Die 20 besten Webanalyse-Tools 2009 incl. Bewertungspunkte
1. Omniture Site Catalyst (81,5)
2. Webtrends Marketing Lab (79,5)
3. Webtrekk Q3 (78,6)
4. Econda Monitor (77,9)
5. netmind Business Reporting 4.0 (73,5)
6. Nedstat Sitestat (68,1)
7. Coremetrics Analytics (66,9)
8. NetInsight (65,0)
9. SAS Web Analytics (59,1)
10. AT Internet Analyzer NX (54,1)
11. e-mediad odoscope (53,2)
12. Nielsen SiteCensus (53,1)
13. exaconsult eAnalytics Solutions Suite (52,1)
14. Google Analytics (46,7)
15. WiredMinds Enterprise Edition (45,5)
16. Yahoo! Web Analytics (42,1)
17. NewElements SiteAnalyst (38,6)
18. Apago Premium (36,8)
19. DC Storm StormAnalytics (36,3)
20. W3 Solutions W3 Statistics (55,5)
( maximal 100 Punkte erreichbar. Quelle: Ideal Observer, Einkaufsführer Web Analytics 2009)
Tags: google analytics, webanalyse, webanalytics, yahoo
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1
Konstantin
schrieb am 24. September 2009 um 16:41 Uhr:
Mich würde mal interessieren ab wann sich kostenpflichtige Webanalyse-Tools auch für kleine Projekte lohnen. Analytics setzt ja fast jeder ein, aber scheinbar ist Google Analytics nicht so der Renner.
2
butterfly
schrieb am 25. September 2009 um 09:48 Uhr:
in der Liste fehlen noch die Preise, damit man ein weiteres Entscheidungskriterium hat.
LG Susan
3
admin
schrieb am 25. September 2009 um 09:46 Uhr:
Professionelle Tools kosten schnell 100 – 1000 € monatlich. Das lohnt sich also eher selten für kleine Projekte. Zu Beginn muss erst mal Traffic auf die Seite kommen, am besten kostenlos. Das erreichen Sie durch Backlink-Aufbau (Kooperationen, Foren-Arbeit, Social Media, …) und Suchmaschinen-Optimierung. Als erstes muss man seine Hausaufgaben machen (SEO-Guide und SEO-Checkliste), erst danach lohnt sich der Einsatz kostenpflichtiger Dienste. Hat sich die Seite etabliert, dann investieren Sie das Geld zusätzlich in Online-Marketing und Webanalyse-Tools.
4
Klaus Müllendorff
schrieb am 3. Oktober 2009 um 14:27 Uhr:
richtig, die Preise sind ein ganz wichitges Kriterium. denn welches kleinere Unternehmen kann sich kostenpflichtige Tools leisten.
Ich verwende folgendes Tool und das ist kostenlos und bietet einige features.
http://www.goingup.com/
Und wie schon Admin schreibt, erst mal schauen das alles nötige getan wird damit auch die Seite gefunden wird. Mir nützt das teuerste tools nichts, wenn mir dieses mitteilt das ich keinen messbaren Traffic habe.
Hier ein kostenloses tool zur Webseitenanalyse.
http://www.seitenreport.de
5
Wolfgang Kundler
schrieb am 5. Oktober 2009 um 18:02 Uhr:
Hi,
ich habe jetzt gleich mal goingup als Webanalyse-Tool installiert. Bin gespannt ob sich die Ergebnisse von Google Analytics unterscheiden oder ähneln. Danke für den Hinweis!
Grüsse aus der Schweiz
6
Wolfgang Kundler
schrieb am 21. Oktober 2009 um 12:25 Uhr:
Nachdem mir die Darstellung der Webanalyse Ergebnisse von goingUP nicht so zusagt und zudem die Geschwindigkeit (laut YSlow) der Seitendarstellung beeinträchtigt, habe ich mich dazu entschlossen das Tool wieder zu deaktivieren.
Gruss
7
Wolfgang Kundler
schrieb am 10. Februar 2010 um 11:58 Uhr:
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