Geldkarte als Mini-Geldbörse

Rund 70 Prozent aller Bankkunden-Karten sind derzeit mit der Geldkarten-Funktion ausgestattet

Elektronisches Geld macht den Computer zur virtuellen Geldbörse (eWallet). Das funktioniert genauso wie bei den Prepaid-Karten für Mobiltelefone mit ihrem im Voraus bezahlten Guthaben. Solche Guthabenkarten kaufen Sie als Wertkarte und können sie an Geldautomaten oder speziellen Ladeterminals wieder aufladen. Es werden hardware- und softwarebasierte Lösungen angeboten. Als Hardwarelösung gibt es zum Beispiel eine GeldKarte in Form einer SmartCard oder paysafecard als Wertkarte im Scheckkartenformat, die nicht an ein Konto gebunden ist oder über einen Chip auf der ec-Karte. Die softwarebasierten virtuellen Geldbörsen lädt der Konsument mittels Online-Zahlung durch eine Kreditkarte, Banküberweisung oder eine andere gleichartige virtuelle Geldbörse auf bis zu 200 EURO. Meist kostenlos erledigt dies…

die eigene Bank. Bei nicht kontogebundenen Karten muss der Betrag bar am Automaten eingezahlt werden. Dieses einbezahlte Guthaben steht dann für Einkäufe im Internet zur Verfügung.

Die Geldkarte ist gerade für kleinere Beträge sinnvoll

Insgesamt sind in Deutschland mehr als 64 Millionen Geldkarten im Umlauf. Mit ihnen kann an rund 300.000 Automaten bezahlt werden, ob in der U-Bahn, im Parkhaus oder in der Telefonzelle. Der durchschnittliche Zahlbetrag von derzeit etwas mehr als zwei Euro zeigt: Die Geldkarte eignet sich vor allem zum Bezahlen am Fahrkarten- oder Briefmarkenautomaten oder beim Kauf einer Zeitung am Kiosk.  Das macht das Zahlen einfacher und schneller als mit Münzen. Dennoch bleibt die Geldkarte dem Bargeld ähnlich: Jeder, der sie in der Hand hält, kann damit bezahlen – auch Unbefugte. Eine Sicherung über Unterschrift oder persönliche Geheimzahl (PIN) gibt es nicht. Der Verlust ist allerdings auf den maximalen Ladebetrag von 200 Euro begrenzt. Ein Vorteil, der sich auch beim Einkauf im Internet auszahlt. Benötigt wird dafür neben der Geldkarte ein Chipkartenleser, der an den Computer angeschlossen wird. Das Gerät kann auch für Online-Banking nach dem sogenannten FinTS-Standard (Financial Transaction Services) genutzt werden. Die kontogebundene Geldkarte bietet zudem eine wichtige Zusatzfunktion. So braucht man sie etwa ab 2007, um an einem der rund 500.000 Automaten Zigaretten zu kaufen. Laut Jugendschutzgesetz ist dann ein Nachweis nötig, dass der Käufer älter als 16 Jahre ist. Auf der Geldkarte ist das entsprechende Altersmerkmal gespeichert.

Ich persönlich denke, dies wäre auch ein tolle Sache für das Prüfen des Alters für so manchen OnlineShop im Netz, der seine Artikel nur an über 18 Jährige verkaufen darf/sollte.

Was heißt FinTS?

FinTS steht für Financial Transaction Services und ist die Weiterentwicklung des 1996 erstmals vom ZKA veröffentlichten Online-Banking-Standards Homebanking Computer Interface (HBCI). Damals wie heute ist das Ziel dieses Standards die Vereinheitlichung der Schnittstelle zwischen dem Bankkunden und einem oder mehreren Kreditinstituten. Ziel ist dabei die Multibankfähigkeit. Seit 2004 wurde mit der Version FinTS V4.0 der Standard komplett in XML spezifiziert. FinTS wird damit kompatibel zu anderen internationalen Finanzdatenstandards und fügt sich homogen in moderne Rechenzentrumslandschaften ein. FinTS wird derzeit von mehr als 2.000 Kreditinstituten unterstützt. Namhafte Hersteller von Online-Banking-Software unterstützen den Standard, so dass der Kunde aus einer Vielzahl von Produkten wählen kann (teilweise aus Quelle ChannelPartner)


2 Comments for “Geldkarte als Mini-Geldbörse”

heipe

says:

ist das Absicht, dass man den Text auf dieser Seite nicht richtig lesen kann?
Tut mir leid, aber der Hintergund zusammen mit der schwarzen Fontfarbe verursachen ja Augenweh!!!