eCommerce bewahrt Ladengeschäfte vor Insolvenzen

Steigende Webumsätze stützen traditionellen Einzelhandel

Internet- und traditioneller Einzelhandel stehen nicht zueinander in Konkurrenz – im Gegenteil. Mittlerweile bewahren die eCommerce-Umsätze viele stationäre Händler vor dem Aus, wie die Auktionsplattform eBay aufzeigt. Zwischen den beiden Bereichen habe sich eine "stabile und starke Partnerschaft" gebildet. Verkäufer seien auf das Geschäft im Web oft angewiesen. Dieses ist auch in der Krise …

gewachsen und stimmt die Branche optimistisch.

Über 20 Prozent von eCommerce abhängig

Mehr als die Hälfte der Onlineshophändler betreibt nach Angaben von eBay gleichzeitig einen stationären Handel. Bestehende Geschäfte wurden in den vergangenen Jahren häufig um Internetpräsenzen und Verkaufsaktivitäten im Web erweitert. 58 Prozent jener Verkäufer, die sowohl den Offline- als auch den Online-Handelskanal nutzen, erwirtschaften den Großteil ihres Umsatzes mittlerweile jedoch im Internet. Über ein Fünftel sei sogar auf die eCommerce-Geschäfte angewiesen, um den stationären Handel erhalten zu können.

Trotz Rezession hat eCommerce in den vergangenen Monaten weiter deutlich zugelegt. Zweistellige Wachstumsraten stimmen die eCommerce-Betreiber auch für die Zukunft zuversichtlich. Nachdem eBay zufolge in den vergangenen drei Monaten rund zwei Drittel der eCommerce-Betreiber ihre Umsatzziele erreichen konnten, wurden sie in diesem Jahr von mehr als der Hälfte nach oben geschraubt. Der Optimismus in der Branche sei weiter gestiegen. Beinahe jeder zweite Händler werde 2010 dennoch Sparmaßnahmen ergreifen. Download
eBay Business Barometer

(PDF, 1MB, 12 Seiten)

1 Comment for “eCommerce bewahrt Ladengeschäfte vor Insolvenzen”

says:

Da sieht man wieder, wie wichtig ein guter Internetshop ist. Dass es den bei Quelle nicht gab, beziehungsweise die Umsetzung einfach schlecht und viel zu langsam war, war ja auch einer der Hauptgründe für die Insolvenz, und den Konkurrenten mit ihren guten Online-Shops geht es nach wie vor ziemlich gut, sie können die Auswirkungen der Krise einfach besser abfedern.