Videokonsum boomt auf allen Kanälen

Mobile-TV verzeichnet schnellstes Wachstum

Die Nutzung von Video- und TV-Inhalten legt auf allen Verbreitungskanälen weiter zu. In den USA hat sowohl der Konsum von klassischem Fernsehen, Online-Videos als auch Mobile-TV im vierten Quartal des Vorjahres neuerlich zugenommen. Das geht aus einem aktuellen Bericht des Medienforschungsunternehmens Nielsen hervor. Die Zahl der Nutzer sowie die Zeit, die mit dem Konsum von Videoinhalten verbracht wurde, stieg im Vergleich zum dritten Quartal 2008. "Wenn die Leute Video mögen, dann mögen sie es überall, wo sie es bekommen können", so die Erklärung von Susan Whiting, Vice Chair bei Nielsen. Das schnellste Wachstum unter den einzelnen Bereichen erzielte dabei Mobile-TV. Aber auch zeitversetztes Fernsehen, also Programme, die per digitalem Videorekorder aufgenommen wurden, legten schnell und deutlich zu. Keep reading →

Suchansätze – In die Tiefen des Internets

New York (pte/23.02.2009/11:11) – Die Google-Suche erfasst inzwischen über eine Bio. Webadressen, doch das ist nur ein Bruchteil des gesamten Internets. In Datenbanken liegen gewaltige Informationsmengen von Einkaufskatalogen über Flugpläne bis hin zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen verborgen, die mit aktuellen Methoden kaum erfasst werden können. Neue Technologien beginnen nun, diese Tiefen des Internets zu erforschen, um die Qualität der Online-Suche zu verbessern, berichtet die New York Times. Ein Zugang ist dabei, mittels Testanfragen herauszufinden, mit welchen Begriffen Datenbanken ihre Geheimnisse entlockt werden können.

Suchmaschinen setzen zur Indizierung auf Crawler, die Links auf Webseiten folgen und so Informationen sammeln können, bei Datenbanken aber relativ schnell an ihre Grenzen stoßen. Das wollen Forscher mit neuen Technologien ändern. Das Projekt DeepPeep http://www.deeppeep.org der University of Utah strebt an, sowohl Durchschnitts-Usern als auch Anwendungsentwicklern besseren Zugang zu den Inhalten öffentlicher Web-Datenbanken zu bieten. Um diese Quellen zu indizieren setzt man darauf, zunächst mit einigen Begriffen Testanfragen an die Datenbanken zu stellen und die Ergebnisse zu analysieren. „So können wir ein Verständnis der Datenbanken entwickeln und ermitteln, nach welchen Worten wir gezielt suchen sollen“, sagt Projektleiterin Juliana Freire. Insgesamt können dann mit gezielten Anfragen mehr als 90 Prozent der Datenbank-Inhalte erfasst werden, so Freire.

deeppeep-logo
mit deeppeep.org verstecktes Web indizieren?

Erforschen von Datenbanken als wichtiger Schritt

Ein Grundproblem dabei, die verborgenen Inhalte der vielen Mio. Datenbanken im Web sinnvoll zugänglich zu machen, ist, dass Suchmaschinen wissen müssen, welche Datenbanken am ehesten zu einer Anfrage passende Informationen enthalten. Außerdem muss klar sein, wie Fragen an die Datenbank gestellt werden müssen, um ihr auch tatsächlich Inhalte zu entlocken. „Das ist das interessanteste vorstellbare Problem in Sachen Datenintegration“, so Alon Halevy, Computerwissenschaftler und Leiter eines Google-Teams, das sich mit dem Problem auseinandersetzt. Googles Zugang zur Datenbank-Indizierung nutzt dabei ein Analyseprogramm. Ähnlich wie

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Google – Gratis-Trick zur Datensammlung

Kostenloses Service-Imperium bindet User an den Suchgiganten

Montain View/Wien/Münster (pte/14.02.2009/06:15) – Daten sind das Zahlungsmittel im heutigen Informationszeitalter. Der Suchmaschinengigant Google versteht dieses Geschäft wie kein anderer Konzern und pflegt sein Image als welt- und menschenverbundenes Unternehmen, das sich für die Gesellschaft engagiert, indem es Programme und Services kostenlos zur Verfügung stellt. Völlig kostenlos sind die Programme freilich nicht, denn der Nutzer bezahlt mit seinem persönlichen Daten- und Webnutzungsprofil. User nehmen die Gratisangebote gerne an und damit bewusst oder unbewusst in Kauf, dass sie zunehmend genauer durchleuchtet werden. Daraus resultieren Benutzer- und Interessensprofile sowie angepasste Werbeangebote. Dem Konzern hat diese Verknüpfung von Informationen bei Kritikern den wenig schmeichelhaften Ruf einer „Datenkrake“ eingehandelt. Ein Daten-Supergau ist bisher zwar ausgeblieben, die potenzielle Gefahr schwebt allerdings wie ein Damoklesschwert über dem weltweiten Web.
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